Artikel 7
Article 7
Der Staat wendet die islamische Scharia auf alle an, die die islamische Staatsbürgerschaft besitzen, ohne Unterschied zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen, wie folgt:
The State implements the Islamic Shari’ah upon all those who hold the Islamic citizenship, with no difference between Muslims and non-Muslims as follows:
(a) Alle Vorschriften des Islam gelten für die Muslime ausnahmslos.
(a) All the rules of Islam will be implemented upon the Muslims without any exception.
(b) Nichtmuslimen wird gestattet, ihren Glauben und ihre Gottesdienste im Rahmen der allgemeinen Ordnung auszuüben.
(b) The non-Muslims will be allowed to follow their beliefs and worships within the scope of the general system.
(c) Die Regel des Abfalls vom Islam wird auf die Abtrünnigen vom Islam angewandt, wenn sie selbst die Abtrünnigen waren. Was ihre Kinder betrifft, so werden sie wie Nichtmuslime behandelt, wenn sie als solche geboren wurden. Somit werden sie entsprechend ihrem gegenwärtigen Status behandelt, nämlich entweder als Polytheisten oder als Leute der Schrift.
(c) The rule of apostasy will be implemented upon the apostates from Islam if they themselves were the apostates. As for their children, they will be treated as non-Muslims if they are born as such. Thus,, they will be treated in accordance with their current status as being either polytheists or people of the book.
(d) Nichtmuslime werden in Angelegenheiten, die Lebensmittel und Kleidung betreffen, gemäß ihrem Glauben und im Rahmen dessen behandelt, was die Scharia erlaubt.
(d) The non-Muslims will be treated in matters related to foodstuffs and clothing according to their faith and within the scope of what the Shari’ah rules permit.
(e) Angelegenheiten der Ehe und Scheidung werden unter den Nicht-Muslimen gemäß ihrem Glauben geregelt, und zwischen ihnen und den Muslimen gemäß den Regeln des Islams.
(e) Matters of marriage and divorce will be settled among the non-Muslims according to their faith, and will be settled between them and the Muslims according to the rules of Islam.
(f) Der Staat wird die übrigen Vorschriften der Scharia sowie alle islamischen Scharia-Angelegenheiten, wie Transaktionen, Strafgesetze, Zeugenaussagen, Herrschaftssysteme und Wirtschaft, unter anderem, gleichermaßen auf Muslime und Nicht-Muslime anwenden. Der Staat wird dasselbe auch auf diejenigen anwenden, die einen Schutzvertrag haben, auf Asylsuchende und auf alle, die unter der Herrschaft des Islam stehen, in gleicher Weise. Er wendet sie auf alle Mitglieder der Gesellschaft an, mit Ausnahme der Botschafter, Konsuln und Ähnlicher, denn diese genießen diplomatische Immunität.
(f) The State will implement the rest of the Shari’ah rules and all the Islamic Shari’ah matters, such as transactions, penal codes, testimonies, ruling systems and economics among others equally upon the Muslims and non-Muslims. The State will also implement the same upon those with a covenant, the asylum seekers and all those under the authority of Islam in the same way. It implements them upon all members of society except for the ambassadors, consuls, and similar for they have diplomatic immunity.
Wahrlich, der Islam ist für alle Menschen gekommen. Allah (SWT) sagt:
Truly Islam has come for all people. Allah (swt) says.
„Und Wir haben dich nur als einen allumfassenden Gesandten für die gesamte Menschheit entsandt.“ (TMQ 34:28). So wie der Ungläubige verpflichtet ist, sich an die „Usul“ (Grundlagen), also an die islamische ʿAqīda, zu halten, ist er ebenso verpflichtet, sich an die Zweige zu halten, d. h. an die Regeln der Scharia. Dass er verpflichtet ist, sich an die Regeln zu halten, wird in den Versen des Heiligen Qur'an eindeutig erwähnt, und dass er verpflichtet ist, sich an die Zweige zu halten, liegt daran, dass Allah (SWT) ihn eindeutig zu einigen der Zweige verpflichtet hat, darunter jene Verse, die den Ungläubigen gebieten, Allah (SWT) anzubeten. Er (SWT) sagt,
“And We have not sent you except comprehensively to mankind.” (TMQ 34:28). Just like the disbeliever is obligated to abide by the “Usul” (foundations), in other words, by the Islamic 'Aqeedah, he is also obligated to abide by the branches i.e. the Shari’ah rules. As for the fact that he is obligated to abide by the rules, this is clearly mentioned in the verses of the Holy Quran, and as for the fact that he is obligated to abide by the branches, this is because Allah (swt) has clearly obligated him with some of the branches, among which are those verses commanding the disbeliever to worship Allah (swt). He (swt) says,.
„O ihr Menschen, dient eurem Herrn.“ (TMQ 2:21). Allah (swt) sagt außerdem:
“O mankind, worship your Lord.” (TMQ 2:21), Allah (swt) also says,.
„Und Allah steht bei den Menschen die Pilgerfahrt zum Haus zu, wer den Weg dorthin zu bestreiten vermag.“ (TMQ 3:97) und ähnliches. Wenn die Ungläubigen zudem nicht verpflichtet wären, die Teilgebote zu befolgen, würde Allah (swt) sie nicht vor deren Übertretung warnen. Und die Verse, die sie davor warnen, diese Teilgebote zu vernachlässigen, sind zahlreich, von denen einige lauten: Allah (swt) sagt:
“And [due] to Allah from the people is a pilgrimage to the House.” (TMQ 3:97), and similar. Moreover, were the disbelievers not obligated to abide by the branches, Allah (swt) would not warn them against their violation, and the verses warning them against the forsaking of these branches are numerous, some of which are: Allah (swt) says,.
„Und wehe denen, die Allah andere beigesellen, die die Zakat nicht entrichten.“ (TMQ 41:6-7). Allah (swt) sagt außerdem: „Und diejenigen, die neben Allah keine andere Gottheit anrufen und keine Seele töten, deren Tötung Allah verboten hat, außer mit Recht, und nicht Unzucht treiben. Und wer das tut, wird eine Strafe erhalten.“ (TMQ 25:68). Allah (swt) sagt außerdem,.
“And woe to those who associate others with Allah; Those who do not give Zakah.” (TMQ 41:6-7). Allah (swt) also says,. "And those who do not invoke with Allah another deity or kill the soul which Allah has forbidden [to be killed], except by right, and do not commit unlawful sexual intercourse. And whoever should do that will face punishment." (TMQ 25:68). Allah (swt) also says,.
„„Was hat euch nach Saqar (dem Höllenfeuer) gebracht?“ Sie werden sagen: „Wir gehörten nicht zu denen, die beteten.“ (TMQ 74:42-3).
“"What put you into Saqar (Hell Fire)?" They will say, "We were not of those who prayed.” (TMQ 74:42-3).
Dass die Ungläubigen verpflichtet wurden, einige der Gebote und Verbote zu befolgen, weist darauf hin, dass sie verpflichtet wurden, alle Gebote und Verbote zu befolgen. Ferner sind die Verse, die die Verpflichtung zur Befolgung der Einzelbestimmungen festlegen, in allgemeiner Form gehalten, und der allgemeine Ausdruck behält seine Allgemeinheit, solange kein Beleg für eine Einschränkung angeführt wird. In diesem Zusammenhang wurde kein Beleg angeführt, der diese Verse auf die Muslime beschränkt; sie bleiben daher allgemein gültig. So sagt Allah (SWT) zum Beispiel: {...}
The fact that the disbelievers have been obligated to abide by some of the commands and prohibitions indicates that they have been obligated to abide by all the commands and prohibitions. Furthermore, the verses which stipulate the obligation to abide by the branches are mentioned in a general term and the general term remains upon its generality unless the evidence of specification is mentioned; in this context, no evidence has been mentioned which restricts these verses to the Muslims, and so they remain general. For instance, Allah (swt) says,.
„Allah hat den Handel erlaubt und den Zinswucher verboten.“ (TMQ 2:275), und Er (swt) sagt.
“Allah has permitted trade and has forbidden interest (usury).” (TMQ 2:275), and He (swt) says.
„Und wenn sie für euch stillen, so gebt ihnen ihren Lohn.“ (TMQ 65:6). Allah (swt) sagt ebenso: „Und wenn ihr auf einer Reise seid und keinen Schreiber findet, so soll ein Pfand genommen werden.“ (TMQ 2:283), sowie die Worte des Gesandten Allahs ﷺ.
“And if they breastfeed for you, then give them their payment.” (TMQ 65:6), Allah (swt) also says,. "And if you are on a journey and cannot find a scribe, then a security deposit [should be] taken." (TMQ 2:283), and the words of the Messenger of Allah (pbuh).
. » مَنْ أَحْيَا أَرْضًا مَيِّتَةً فَهِيَ لَه « .
. » مَنْ أَحْيَا أَرْضًا مَيِّتَةً فَهِيَ لَه « .
„Wer ein totes Land belebt, dem gehört es“, überliefert von Ahmad und At-Tirmidhi mit einer sahih-Kette über Jabir. Der Gesandte Allahs ﷺ sagte außerdem: „Auf der Hand liegt, was sie nimmt, bis sie es zurückgibt.“
“He who revives a barren land, it becomes his” reported by Ahmad and Al-Tirmidhi with a Sahih chain through Jabir. The Messenger of Allah (pbuh) also said . » عَلَى الْيَدِ مَا أَخَذَتْ حَتَّى تُ ؤَدِّيَه «.
„Die Hand haftet für das, was sie genommen hat, bis sie es zurückgibt“, überliefert von Ahmad mit einer Sahih-Kette über Samurah bin Dschundub. Es gibt noch viele weitere Regeln in diesem Sinne. Dies dient als klarer Beweis dafür, dass sie verpflichtet sind, sich an die Einzelbestimmungen (Furu') zu halten.
“The hand is liable for what it has taken until it is given back” transmitted by Ahmad with a Sahih chain through Samurah Bin Jundub There are many other rules to this effect. This serves as clear evidence that they are obligated to abide by the branches.
Des Weiteren ist das Gebot, sich an das Fundament zu halten, selbst ein Gebot, sich an den Zweig zu halten, und das Gebot, sich an das Ganze zu halten, ist ein Gebot, sich an den Teil zu halten; so schließt die Pflicht zum Gebet die Pflicht zur Niederwerfung, zur Rezitation, zum Stehen und so weiter ein. Der Ungläubige ist beauftragt, sich an das Fundament zu halten; somit ist er verpflichtet, sich an den Zweig zu halten. Dass einige Zweige von den Ungläubigen nicht angenommen werden, etwa das Gebet und das Fasten, liegt daran, dass der Eintritt in den Islam eine der Bedingungen der Annahme ist; sie werden daher nicht angenommen, bis die Bedingung erfüllt ist. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie für sie nicht verpflichtend sind. Dass sie zu bestimmten Zweigen nicht aufgefordert werden, für die der Eintritt in den Islam keine Bedingung ist, etwa zum Dschihad, liegt daran, dass der Dschihad der Kampf gegen den Ungläubigen wegen seines Unglaubens ist, und der Dhimmi ist ein Ungläubiger. Es ist daher undenkbar, dass er die Ungläubigen wegen ihres Unglaubens bekämpft; andernfalls wäre es ihm erlaubt, gegen sich selbst zu kämpfen. Deshalb ist er nicht zum Dschihad verpflichtet. Wenn er sich jedoch bereit erklärt, gegen einen Ungläubigen zu kämpfen, wird dies von ihm angenommen. Er wird jedoch nicht gezwungen, am Dschihad teilzunehmen, und dies bedeutet nicht, dass er von Allah (swt) nicht dazu aufgefordert wird.
Furthermore, the commandment to abide by the foundation is in itself a commandment to abide by the branch, and the commandment to abide by the whole is a commandment to abide by the part; so, the obligation to pray entails the obligation of the prostration, the recitation, the standing and so on. The disbeliever is commissioned to abide by the foundation; thus, he is obligated to abide by the branch. As for the non-acceptance of some branches from the disbelievers, such as prayer and fasting, this is because the embracing of Islam is one of the conditions of acceptance; thus, they would not be accepted until the condition is fulfilled. However, this does not mean that it is not obligatory upon them. As for the fact that they are not commanded to perform certain branches that embracing Islam is not a condition for such as Jihad this is because Jihad is fighting the disbeliever for their disbelief, and the Dhimmi is a disbeliever. Thus, it is inconceivable for him to fight the disbelievers due to their disbelief; otherwise, it would be permitted for him to fight himself. Therefore, he is not obligated to perform Jihad. However, if he accepts to fight a disbeliever, it will be accepted of him. However, he will not be forced to perform Jihad and this does not mean that he is not commanded by Allah (swt) to perform it.
Dies ergibt sich daraus, dass sie verpflichtet sind, sich an die Regeln des Islam zu halten. Dass der Herrscher ihnen alle Regeln des Islam auferlegen soll, spiegelt sich in dem Wort Allahs (SWT) bezüglich der Leute der Schrift wider.
This is from the fact that they are obligated to abide by the rules of Islam. As for the fact that the ruler should implement all the rules of Islam upon them, this is reflected in Allah's (swt) saying with respect to the People of the Book.
„Richte zwischen ihnen nach dem, was Allah herabgesandt hat, und folge nicht ihren Neigungen.“ (TMQ 5:48). Allah (swt) sagt auch in Bezug auf sie.
“Judge between them by what Allah has revealed and do not follow their inclinations.” (TMQ 5:48). Allah (swt) also says with respect to them.
„Richte zwischen ihnen nach dem, was Allah herabgesandt hat, und folge nicht ihren Neigungen.ﷺ“ (TMQ 5:49). Allah (SWT) sagt außerdem. Hinweis: Da der Vers innerhalb des Originals als Qur'an-Zitat in Anführungszeichen steht, habe ich das ﷺ hier nicht gesetzt, da es sich um eine Anrede innerhalb des Verses handelt. Korrekt ist die Fassung ohne ﷺ: „Richte zwischen ihnen nach dem, was Allah herabgesandt hat, und folge nicht ihren Neigungen.“ (TMQ 5:49). Allah (SWT) sagt außerdem.
“Judge, [O Muhammad], between them by what Allah has revealed and do not follow their inclinations.” (TMQ 5:49). Allah (swt) also says.
„Wahrlich, Wir haben dir, [o Muhammad], das Buch mit der Wahrheit herabgesandt, damit du zwischen den Menschen richtest nach dem, was Allah dir gezeigt hat.“ (TMQ 4:105). Dies ist eine allgemeine Anrede, die Muslime und Nicht-Muslime gleichermaßen einschließt, denn das Wort „Menschen“ in
“Indeed, We have revealed to you, [O Muhammad], the Book in truth so you may judge between the people by that which Allah has shown you.” (TMQ 4:105). This is a general address that includes Muslims and non- Muslims alike, because the word “people” in.
„damit du zwischen den Menschen richtest" ist allgemein gehalten. Was Seine (SWT) Aussage betrifft:
“so that you judge between people” is general. As for His (swt) saying.
„[Sie sind] eifrige Zuhörer von Falschheit, Verschlinger von [dem, was] unerlaubt [ist]. Wenn sie also zu dir kommen, [o Muhammad], dann richte zwischen ihnen oder wende dich von ihnen ab.“ (TMQ 5:42) Das bedeutet: Wenn jemand aus dem Ausland zum Islamischen Staat kommt und die Schlichtung der Muslime in einem Streit mit einem anderen Ungläubigen oder anderen Ungläubigen sucht, dann haben die Muslime in diesem Fall die Wahl, zwischen den streitenden Parteien zu richten oder dies abzulehnen. Denn der Vers wurde über diejenigen offenbart, mit denen der Gesandte Allahs ﷺ Frieden geschlossen und Verträge unterzeichnet hatte, nämlich unter den Juden von Madinah, die in Stämmen lebten und als andere Staaten betrachtet wurden. Sie standen nicht unter der Herrschaft des Islam, sondern waren andere Staaten. Deshalb hatte er Verträge mit ihnen geschlossen. Befanden sie sich jedoch unter der Herrschaft des Islam, wie die Dhimmis, oder kamen sie als Asylsuchende, so war es verboten, zwischen ihnen nach etwas anderem als dem Islam zu richten. Wer sich weigerte, sich dem Recht des Islam zu unterwerfen, würde vom Herrscher dazu gezwungen, und der Herrscher würde ihn dafür bestrafen.
“[They are] avid listeners to falsehood, devourers of [what is] unlawful. So if they come to you, [O Muhammad], judge between them or turn away from them.” (TMQ 5:42), this means that if one were to come to the Islamic State from abroad seeking the arbitration of the Muslims in a dispute with another disbeliever or other disbelievers, the Muslims in this case are given the choice of either judging between the disputing parties or declining to do so. This is since the verse was revealed concerning those whom the Messenger of Allah (pbuh) had made peace with and signed treaties with from among the Jews of Madinah who were living as tribes and they were considered as other states. They were not under the authority of Islam; rather, they were other states. Thus, he had signed treaties with them. However, if they were under the authority of Islam, such as the Dhimmi, or if they came as asylum seekers, it would be forbidden to judge between them by other than Islam. The one who refused to refer to the rule of Islam, would be forced to by the ruler and the ruler would punish him for it.
Es ist verboten, mit den Ungläubigen einen unbefristeten Dhimma-Vertrag abzuschließen, es sei denn, zwei Bedingungen sind erfüllt. Erstens, dass die Dhimmis sich verpflichten, jährlich die Dschizya zu zahlen, und zweitens, dass sie sich an die Regeln des Islam halten, d. h. die ihnen auferlegten Vorschriften hinsichtlich der Befolgung von Geboten und der Enthaltung von Verboten annehmen. Dies geschieht aufgrund der Worte Allahs (SWT):
It is forbidden to conclude an indefinite Dhimmah oath with the disbeliever unless two conditions are fulfilled. Firstly, that Dhimmis adhere to paying the Jizya each year, and secondly that they abide by the rules of Islam i.e. the acceptance of what is enforced upon them in terms of executing orders and abstaining from prohibitions. This is due to the words of Allah (swt):
„Bis sie die Dschizya bereitwillig entrichten, während sie gedemütigt sind.“ (TMQ 9:29), das heißt, bis sie sich den Regeln des Islam unterwerfen. Zudem pflegte der Gesandte Allahs ﷺ die Regeln des Islam an ihnen durchzusetzen. Al-Bukhari überlieferte durch Ibn Umar:
“Until they give the Jizyah willingly while they are humbled.” (TMQ 9:29), meaning until they submit to the rules of Islam. In addition, the Messenger of Allah (pbuh) used to implement the rules of Islam upon them. Al-Bukhari transmitted through Ibn Umar:
.» بِرَجُلٍ مِنْ هُمْ وَامْرَأَةٍ زَنَ يَا فَأَمَرَ بِهِمَا فَ رُجِمَا أَنَّ الْيَ هُودَ جَاءُوا إِلَى النَّبِيِّ «.
.» بِرَجُلٍ مِنْ هُمْ وَامْرَأَةٍ زَنَ يَا فَأَمَرَ بِهِمَا فَ رُجِمَا أَنَّ الْيَ هُودَ جَاءُوا إِلَى النَّبِيِّ «.
„Die Juden kamen zu dem Propheten ﷺ mit einem Mann und einer Frau aus ihrer Mitte, die Unzucht begangen hatten, und so ließ er sie steinigen“, und al-Bukhari überlieferte über Anas:
“The Jews came to the Prophet (pbuh) with a man and woman from amongst them who had committed adultery and so he had them stoned”, and Al-Bukhari reported through Anas:
. » قَ تَلَ يَ هُودِيًّا بِجَارِيَةٍ قَ تَ لَهَا عَلَى أَوْضَاحٍ لَهَا أَنَّ النَّبِيَّ «.
. » قَ تَلَ يَ هُودِيًّا بِجَارِيَةٍ قَ تَ لَهَا عَلَى أَوْضَاحٍ لَهَا أَنَّ النَّبِيَّ «.
„Der Prophet ﷺ tötete einen Juden, der eine Frau wegen ihres Schmucks getötet hatte.“ Diese Juden waren Untertanen des Islamischen Staates. Ebenso schrieb der Gesandte Allahs ﷺ an die Leute von Najran, die Christen waren, und sagte:
“The Prophet (pbuh) killed a Jew who killed a woman for her ornaments”. Those Jews were subjects of the Islamic State. Also, the Messenger of Allah (pbuh) wrote to the people of Najran who were Christians saying:
.» أَنَّ مَنْ بَايَعَ مِنْكُمْ بِالرِّبَا فَلاَ ذِمَّةَ لَه « .
.» أَنَّ مَنْ بَايَعَ مِنْكُمْ بِالرِّبَا فَلاَ ذِمَّةَ لَه « .
„Wer unter euch Wucher betreibt, dem wird der Dhimmah-Vertrag verweigert", überliefert Ibn Abu Shaybah über Al-Shu'bah (Mursal-Überlieferung). All dies dient als Beleg für die Verpflichtung, alle Regeln des Islam auf alle Untertanen anzuwenden, ohne Unterschied zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen. Auf dieser Grundlage wurde Absatz A dieses Artikels formuliert.
“He who deals in usury from amongst you, shall be denied the Dhimmah covenant” reported by Ibn Abu Shaybah through Al-Shu’bah (Mursal narration). All this serves as evidence about the obligation to implement all the rules of Islam upon all of the subjects without any difference between Muslims and non- Muslims. It is on this basis that clause A of this Article has been drafted.
Was Klausel B betrifft, so wird die allgemeine Anordnung zur Umsetzung aller Regeln des Islam im Ausspruch Allahs (SWT) erwähnt.
As for clause B, the general order regarding the implementation of all the rules of Islam is mentioned in Allah’s (swt) saying.
„Urteile also zwischen ihnen nach dem, was Allah herabgesandt hat.“ (TMQ 5:48).
“So judge between them by what Allah has revealed.” (TMQ 5:48).
Diese allgemeine Regel ist von der Scharia festgelegt worden: Ausgenommen sind die Glaubenslehre, die ihnen als Glaubenssache gilt, und die Vorschriften über die Handlungen, die der Gesandte Allahs ﷺ ihnen zu vollziehen erlaubt hat. Die Glaubenslehre und all diese Vorschriften sind vom Islam durch eine Vielzahl eindeutiger Texte als Ausnahme bestimmt worden. Allah (SWT) sagt:
This general rule has been specified by Shari’ah; excluding the 'Aqeedah they embrace, the rules which are to them a matter of faith and the rules pertaining the actions which the Messenger of Allah (pbuh) has allowed them to perform. The 'Aqeedah and all of these rules have been made an exception by Islam through a host of clear texts. Allah (swt) says:
„Es gibt keinen Zwang im Glauben.“ (TMQ 2:256), und der Gesandte Allahs ﷺ sagte:
“There shall be no compulsion in [acceptance of] the religion.” (TMQ 2:256), and the Messenger of Allah (pbuh) said:
. » إِنَّهُ مَنْ كَانَ عَلَى يَ هُودِيَّتِهِ أَوْ نَصْرَانِيَّتِهِ فَإِنَّهُ لاَ ي فُْتَنُ عَنْ هَا، وَعَلَيْهِ الجِزْيَة «.
. » إِنَّهُ مَنْ كَانَ عَلَى يَ هُودِيَّتِهِ أَوْ نَصْرَانِيَّتِهِ فَإِنَّهُ لاَ ي فُْتَنُ عَنْ هَا، وَعَلَيْهِ الجِزْيَة «.
„Wer ein Jude oder ein Christ ist, darf nicht gezwungen werden, von seinem Glauben abzuweichen, und er muss die Dschizya zahlen“, überliefert Abu Ubaid in Al-Amwal über ‘Urwah. Daher soll von uns nicht eingegriffen werden in alles, was für sie eine Glaubensangelegenheit darstellt, und wir sollen ihnen erlauben, das auszuüben, woran sie glauben, auch wenn dies nicht zu den Fragen der ‘Aqida in unserer Religion gehört. Ferner sollen wir auch nicht in jene Handlungen eingreifen, die der Gesandte Allahs ﷺ ihnen zu tun erlaubt hat, wie das Trinken von Alkohol und das Heiraten, und zwar im Rahmen des allgemeinen Systems. Mit anderen Worten: Es ist ihnen erlaubt, im Privatleben Alkohol zu trinken, nicht aber in den öffentlichen Angelegenheiten, in denen sie mit den Muslimen zusammenkommen, etwa auf den allgemeinen Märkten und ähnlichen Orten.
“Whoever is a Jew or a Christian should not be coerced away from his faith, and he must pay Jizya” transmitted by Abu Ubaid in Al-Amwal through ‘Urwah. Hence, any action which is considered as a matter of faith to them should not be interfered with by us and we should allow them to practise what they believe, even if this were not part of 'Aqeedah matters in our Deen. Additionally, we should also not interfere with them in regard to any actions that the Messenger of Allah (pbuh) allowed them to perform, such as drinking alcohol and getting married, within the scope of the general system. In other words, it is permitted for them to drink alcohol in their private lives but not in the general affairs where they mix with the Muslims such as the general markets and the like.
Was Klausel „C" dieses Artikels betrifft, so hat der Islam eine Reihe von Regeln für den Abtrünnigen festgelegt, unter anderem, dass der Abtrünnige getötet werden soll, wenn er nicht bereut, denn der Gesandte Allahs ﷺ sagte:
As for Clause 'C' of this Article, Islam has decreed a host of rules regarding the apostate, amongst them that the apostate should be killed he or she does not repent since the Messenger of Allah (pbuh) said:
. » مَنْ بَدَّلَ دِينَهُ فَاقْ تُ لُوه « .
. » مَنْ بَدَّلَ دِينَهُ فَاقْ تُ لُوه « .
„Wer seine Religion wechselt (d. h. abtrünnig wird), den tötet ihn.“ (überliefert von Al-Bukhari durch Ibn Abbas). Anas berichtete:
“He who changes his religion (i.e. apostates) kill him.” (transmitted by Al-Bukahri through Ibn Abbas). Anas reported:
. "فقدمت على عمر رضي الله عنه فقال: يا أنس، ما فعل الستة الرهط من بكر بن وائل الذين ارتدوا عن الإسلام فلحقوا بالمشركين؟ قال: يا أمير المؤمنين، قتلوا بالمعركة، فاسترجع عمر، قلت: وهل كان سبيلهم إلا القتل؟ قال: نعم، قال: كنت أعرض عليهم الإسلام، فإن أبوا أودعتهم السجن" .
. "فقدمت على عمر رضي الله عنه فقال: يا أنس، ما فعل الستة الرهط من بكر بن وائل الذين ارتدوا عن الإسلام فلحقوا بالمشركين؟ قال: يا أمير المؤمنين، قتلوا بالمعركة، فاسترجع عمر، قلت: وهل كان سبيلهم إلا القتل؟ قال: نعم، قال: كنت أعرض عليهم الإسلام، فإن أبوا أودعتهم السجن" .
„Ich kam zu Omar, der sagte: O Anas, was ist mit den sechs aus dem Stamm Bakr ibn Wa’il geschehen? Da sagte ich: O Anführer der Gläubigen, sie wurden in der Schlacht getötet. Daraufhin rezitierte Omar den Ausspruch Allahs (swt): „Wahrlich, wir gehören Allah, und zu Ihm kehren wir zurück.“ Da sagte ich: „Hätte man mit ihnen anders verfahren können als mit dem Tod?“ Er sagte: „Ja, ich hätte sie zum Islam eingeladen, und wenn sie sich geweigert hätten, hätte ich sie ins Gefängnis geworfen“, wie es Al-Bayhaqi überliefert. Mit anderen Worten: bis sie bereuen, und falls sie nicht bereuten, würden sie getötet. Dies liegt daran, dass der Abtrünnige zum Islam eingeladen werden soll und alle Mittel der Reue ausgeschöpft werden müssen, und wenn er sich dennoch weigert, wird er dann getötet. Ein Abtrünniger soll nicht allein deshalb getötet werden, weil er vom Glauben abgefallen ist, aufgrund dessen, was von Jabir überliefert wird:
“I came to Omar who said: O Anas, what happened to the six from Bakr Ibnu Wa’il? So I said: O Amir of believers, they were killed in the battle. Upon this Omar recited Allah’s (swt) saying: “To Allah we belong and to Him we will return”. So I said: “Could they have been dealt with by other than death? He said: “Yes, I would have invited them to Islam and had they refused, I would have thrown them in jail” as reported by Al- Bayhaqi. In other words, until they repent and if they did not, they would be killed. This is because the apostate would be invited to Islam and all the means of repentance would be exhausted, and if he still refused he would then be killed. An apostate should not be killed just for apostatising due to what is narrated from Jaber:
. أَنَّ امْرَأَةً هِيَ أُمُّ مَرْوَانَ ارْتَدَّتْ، فَأَمَرَ النَّبِيُّ « بِأَنْ ي عُْرَضَ عَلَيْ هَا الإِسْلاَمُ، » فَإِنْ تَابَتْ، وَإِلاَّ قُتِلَتْ .
. أَنَّ امْرَأَةً هِيَ أُمُّ مَرْوَانَ ارْتَدَّتْ، فَأَمَرَ النَّبِيُّ « بِأَنْ ي عُْرَضَ عَلَيْ هَا الإِسْلاَمُ، » فَإِنْ تَابَتْ، وَإِلاَّ قُتِلَتْ .
„Eine Frau namens Umm Marwan fiel vom Islam ab, daher befahl der Prophet (ﷺ), dass ihr der Islam dargelegt werde; und wenn sie bereue, werde es angenommen. Andernfalls sei sie zu töten.“ Überliefert von Al-Bayhaqi und Al-Daraqutni. Diese Überlieferung wird von einer Vielzahl von Fuqaha’ herangezogen: Ibn Qudamah führt sie in Al-Mugni als Beleg an, Al-Mawardi in Al-Hawi Al-Kabir und Al-Ahkam Al-Sultaniyyah, Abu Ishaq Al-Shirazi in Al-Muhadhdhab, Al-Rafi’i in Al-Sharh Al-Kabir, Al-Baghawi in Al-Tadhhib und Ibn Al-Jawzi in Al-Tahqiq. Daher gilt sie als eine der Hasan-Überlieferungen (annehmbare Überlieferungen) und wird in der Praxis angewandt – das heißt, man verlangt von ihm, vor der Hinrichtung zu bereuen.
“A woman, Umm Marwan, apostatized, so the Prophet (pbuh) commanded that she should be presented Islam, and if she repented (it is accepted). Otherwise, she is to be killed” reported by Al-Bayhaqi and Al-Daraqutni. This narration is used by masses of F uqaha’; - Ibn Qudamah uses it as evidence in Al-Mugni, Al-Mawardi in Al-Hawi Al-Kabir and Al-Ahkam Al-Sultaniyyah, Abu Ishaq Al-Shirazi uses it in Al-Muhadhdhab, Al-Rafi’i in Al-Sharh Al-Kabir, Al-Baghawi in Al-Tadhhib and Ibn Al-Jawzi in Al-Tahqiq; so it is considered from the Hasan (acceptable authority) narrations and is acted upon – in other words, he is asked to report before execution.
Die Urteile des Abschnitts „C“ betreffen allein den Abtrünnigen selbst; sie betreffen nicht seine Kinder. Wenn jedoch ein Muslim vom Islam abgefallen ist und an dem Glauben festhielt, zu dem er abgefallen ist, etwa indem er weiterhin Christ, Jude oder Polytheist blieb, und wenn er danach Kinder bekäme, die denselben Glauben hätten, würden seine Kinder dann als Abtrünnige gelten? Und würden sie als Abtrünnige behandelt? Oder würden sie als Angehörige des Glaubens gelten, den sie bei ihrer Geburt hatten?
Rulings of Clause 'C' are all about the apostate himself; they are not about his children. However, if a Muslim apostatised from Islam and remained upon the faith to which he apostatised, for example he continued to be a Christian, a Jew or a polytheist, and he were then to have children who had the same faith, would his children be considered as apostates? And would they be treated as apostates? Or would they be considered as being of the faith they had at birth?
Die Antwort lautet, dass die Kinder des Abtrünnigen, die vor dem Abfall ihres Vaters geboren wurden, ohne jeden Zweifel als Muslime gelten. Würden sie jedoch ihrem Vater folgen und ebenfalls abfallen, so würden sie wie Abtrünnige behandelt. Wurden sie dagegen geboren, nachdem er von einer ungläubigen oder abtrünnigen Ehefrau abgefallen war, so gelten diese Kinder als Ungläubige und nicht als Abtrünnige; sie werden daher genauso behandelt wie die Angehörigen des Glaubens, den sie bei ihrer Geburt übernommen haben. Daher wird jedes Kind, das nach dem Abfall seines Vaters von einer ungläubigen oder abtrünnigen Ehefrau geboren wird, als Ungläubiger beurteilt, da es von zwei ungläubigen Eltern abstammt. Wenn also beide Eltern Juden oder Christen, d. h. Angehörige der Buchbesitzer, geworden sind, so wird es wie die Buchbesitzer behandelt, und wenn beide Eltern Vielgötterei praktiziert haben, so wird es wie ein Vielgötterer behandelt. Dies geschieht, weil Ibn Mas'ud überliefert hat:
The answer is that the children of the apostate who are born before their father’s apostasy are considered as Muslims without any doubt. However, if they were to follow their father and apostatise as well, they would be treated as apostates. If they were born after he had apostatised from a disbelieving or an apostate wife, these children would be considered as disbelievers and not as apostates; thus, they would be treated just like the people of the faith they inherited at birth. Hence, every child born after his father’s apostasy from a disbelieving wife or an apostate wife, would be judged as a disbeliever since he or she would have been born from two disbelieving parents. Therefore, if the two parents became Jews or Christians i.e. from the People of the Book, he or she would be treated as the People of the Book would be treated, and if the two parents became polytheists, he or she would be treated as a polytheist. This is so because Ibn Mas’ud reported:
. وَسَلَّمَ لَمَّا أَرَادَ قَ تْلَ أَبِيكَ )عقبة بن أبي معيط( قَالَ مَنْ لِلصِّبْ يَةِ قَالَ أَنَّ « » النَّارُ .
. وَسَلَّمَ لَمَّا أَرَادَ قَ تْلَ أَبِيكَ )عقبة بن أبي معيط( قَالَ مَنْ لِلصِّبْ يَةِ قَالَ أَنَّ « » النَّارُ .
„Als der Gesandte Allahs ﷺ beabsichtigte, euren Vater (Uqbah Ibn Abi Mu’it) hinrichten zu lassen, sagte dieser: „Und was ist mit den Kindern?“ Da sagte er: „Das Höllenfeuer.“ (überliefert von Abu Dawud; Al-Hakim hat sie als authentisch bewertet, und Al-Dhahabi stimmte ihm darin zu). In der Überlieferung von Ad-Daraqutni:“
“When the Messenger of Allah (pbuh) wanted to execute your father (Uqbah Ibn Abi Mu’it), the latter said: “What about the children?” He said: “Hell fire” (reported by Abu Dawud, Al- Hakim authenticated it, and Al-Dhahabi agreed with him). In the narration of Al-Daruqutni:
.» النَّارُ لَهُمْ وَلأَبِيهِمْ « .
.» النَّارُ لَهُمْ وَلأَبِيهِمْ « .
„Höllenfeuer für sie und für ihren Vater“. Dies ist auch der Fall, da es im Sahih des Al-Bukhari im Abschnitt über die Bewohner des Hauses im Buch des Dschihad heißt,.
“Hell fire for them and for their father”. It is also the case since in Sahih of Al-Bukhari in the section of the people of the abode, in the book of Jihad,.
. بِالأَبْ وَاءِ - أَوْ بِوَدَّانَ - وَسُئِلَ عَنْ أَهْلِ الدَّارِ، ي بَُ يَّتُونَ مِنْ مَرَّ بِيَ النَّبِيُّ « » هُمْ مِنْ هُمْ : الْمُشْرِكِينَ فَ يُصَابُ مِنْ نِسَائِهِمْ وَذَرَارِيِّهِمْ، قَالَ .
. بِالأَبْ وَاءِ - أَوْ بِوَدَّانَ - وَسُئِلَ عَنْ أَهْلِ الدَّارِ، ي بَُ يَّتُونَ مِنْ مَرَّ بِيَ النَّبِيُّ « » هُمْ مِنْ هُمْ : الْمُشْرِكِينَ فَ يُصَابُ مِنْ نِسَائِهِمْ وَذَرَارِيِّهِمْ، قَالَ .
„Der Prophet ﷺ kam an mir vorbei an einem Ort namens Al-Abwa oder Waddan, und man fragte ihn, ob es erlaubt sei, die heidnischen Krieger nachts anzugreifen, wenn dabei die Gefahr bestehe, dass ihre Frauen und Kinder in Gefahr gebracht würden. Der Prophet ﷺ antwortete: „Sie (d. h. Frauen und Kinder) gehören zu ihnen (d. h. zu den Polytheisten).“ Daher gilt jedes Kind, das von zwei ungläubigen Eltern geboren wird, als Ungläubiger, und die für Ungläubige geltende Regel findet auf ihn Anwendung.“
“The Prophet (pbuh) passed by me at a place called Al-Abwa or Waddan, and was asked whether it was permissible to attack the pagan warriors at night with the probability of exposing their women and children to danger. The Prophet (pbuh) replied, "They (i.e. women and children) are from them (i.e. polytheists)”. Therefore, every child born to two disbelieving parents is considered a disbeliever and the rule pertaining to the disbelievers applies to him.
Daher werden diejenigen, die vom Islam abgefallen sind und nicht-islamische Sekten wie die Drusen, die Bahai’, die Qadiani und ähnliche gebildet haben, nicht als Abtrünnige behandelt, da sie nicht selbst abgefallen sind, sondern ihre Vorfahren die Abtrünnigen waren und sie daher als Kinder zweier ungläubiger Eltern geboren wurden. Somit werden sie als Ungläubige beurteilt und entsprechend behandelt. Da sie zudem nicht zu einem Glauben aus den Reihen der Leute der Schrift übergetreten sind, also weder zum Christentum noch zum Judentum, werden sie als Polytheisten behandelt. Daher wird ihr geschlachtetes Fleisch nicht gegessen, und ihre Frauen werden nicht geheiratet, denn die Nicht-Muslime gelten entweder als Leute der Schrift oder als Polytheisten, und es gibt keine dritte Kategorie. Aus diesem Grund sagte der Gesandte Allahs ﷺ über die Magier von Hajar, wie es Al-Hasan Bin Muhammad Bin Al-Hanafiyya überliefert:
Hence, those who apostatised from Islam and became non- Islamic sects, such as the Druze, the Bahai’, the Qadiani and the like, are not treated as apostates since they didn’t apostatise but their ancestors were the apostates and they were ,therefore, born with two disbelieving parents. Thus, they are judged as disbelievers and they will be treated as such. Moreover, since they have not apostatised to a faith from among the People of the Book i.e. they have not apostatised to Christianity or to Judaism, they will be ,therefore, treated as polytheists. Hence, their slaughtered meat will not be eaten and their women will not be wedded since the non-Muslims are either considered to be People of the Book or polytheists and there is no third category. This is why the Messenger of Allah (pbuh) said about the Magi of Hajar as narrated by Al-Hasan Bin Muhammad Bin Al-Hanafiyya:
. فَمَنْ أَسْلَمَ قُبِلَ مِنْهُ، وَمَنْ لَمْ يُسْلِمْ ضُرِبَتْ عَلَيْهِ الجِزْيَةُ، غَيْ رَ نَاكِحِي « » نِسَائِهِمْ وِلاَ آكِلِي ذَبَائِحِهِمْ .
. فَمَنْ أَسْلَمَ قُبِلَ مِنْهُ، وَمَنْ لَمْ يُسْلِمْ ضُرِبَتْ عَلَيْهِ الجِزْيَةُ، غَيْ رَ نَاكِحِي « » نِسَائِهِمْ وِلاَ آكِلِي ذَبَائِحِهِمْ .
„Wer den Islam annimmt, den soll man annehmen, und wer ihn nicht annimmt, dem soll man die Dschizya auferlegen, doch darf man ihre Frauen nicht heiraten und nicht ihr geschlachtetes Fleisch essen“ (Al-Hafiz sagte in Al-Dirayah: „überliefert von ‘Abd Al-Razzaq und Ibn Abi Shaybah; es handelt sich um eine Mursal-Überlieferung mit einer guten Kette“). Was jene betrifft, die vom Islam abgefallen sind und Christen geworden sind – wie im Fall des Libanon mit der Familie Shihab: die Vorfahren dieser Familie waren Muslime, sie fielen zum Christentum ab, und ihre Kinder wurden als Christen geboren –, so werden diese Menschen und ihresgleichen wie Angehörige der Schriftbesitzer behandelt.
“Whoever embraces Islam then accept them, and whoever does not then impose Jizya upon them, but do not wed their women or eat their slaughtered food” (Al-Hafiz said in Al- Dirayah: “narrated by ‘Abd Al-Razzaq and Ibn Abi Shaybah, it is a Mursal narration with a good chain”). As for those who apostatised from Islam and became Christians - as in the case in Lebanon with the family of Shihab; this family’s forefathers were Muslims and they apostatised to Christianity and their children were born as Christians - these people and their like will be treated as People of the Book.
Was die Klauseln „D“ und „E“ betrifft, so stützt sich ihr Beleg darauf, dass der Gesandte Allahs ﷺ den Juden und Christen erlaubte, Alkohol zu trinken, und ihre Eheschließungs- und Scheidungsverfahren anerkannte; somit dient seine Billigung als Spezifizierung der allgemeinen Regel. Die Billigung des Gesandten Allahs ﷺ hinsichtlich der Ehe von Ungläubigen wird jedoch nur dann gegeben, wenn beide Ehepartner Ungläubige sind. Wäre aber der Ehemann Muslim und die Ehefrau Christin oder Jüdin, würden auf beide dann die Regeln der Scharia angewandt. Es ist nicht möglich, dass die Ehefrau Muslimin und der Ehemann ungläubig ist, denn dies ist unzulässig. Allah (swt) sagt:
As for Clauses 'D' and 'E', their evidence is derived from the fact that the Messenger of Allah (pbuh) allowed the Jews and the Christians to drink alcohol and accepted their marriage and divorce proceedings; thus, his acceptance serves as a specification of the general rule. However, the approval of the Messenger of Allah (pbuh) with regard to the disbelievers’ marriage is given only when the two spouses are disbelievers, but if the husband were Muslim and if the wife were either Christian or Jew, the rules of the Shari’ah would then be applied upon both of them. It is not feasible for the wife to be Muslim and the husband to be disbeliever for this is unlawful. Allah (swt) says:
„Gebt sie daher nicht den Ungläubigen zurück; sie sind ihnen nicht erlaubt [als Ehefrauen], und sie sind ihnen nicht erlaubt [als Ehemänner].“ (TMQ 60:10). Deshalb ist es einer muslimischen Frau verboten, einen Nichtmuslim zu heiraten, und würde sie es tun, wäre ihre Ehe unrechtmäßig.
“Then do not return them to the disbelievers; they are not lawful [wives] for them, nor are they lawful [husbands] for them.” (TMQ 60:10). Therefore, it is forbidden for a Muslim woman to marry a non-Muslim, and if she did her marriage would be unlawful.
Zu Klausel „F": Der Beweis für die Umsetzung aller Regeln des Islam ergibt sich aus all dem, was soeben erwähnt wurde, nämlich dass der Ungläubige verpflichtet ist, sich an die Grundlagen und die Einzelheiten zu halten, und somit angewiesen ist, sich allen Regeln des Islam zu unterwerfen. Dies ist allgemein gehalten und umfasst sowohl den Dhimmi als auch den Nicht-Dhimmi unter denjenigen, die unter der Herrschaft des Islam leben. Daher müssen alle Ungläubigen, die in Dar Al-Islam eintreten, den Regeln des Islam unterworfen werden, mit Ausnahme der Glaubensfragen (ʿAqīda), der Regeln, die sich auf Glaubensfragen beziehen, und jeder Handlung, die der Gesandte Allahs ﷺ ihnen erlaubt hat, gleichgültig, ob diese Ungläubigen Dhimmis, Vertragspartner oder Asylsuchende waren. Ausgenommen davon sind jedoch die Botschafter und ihresgleichen; auf sie werden die Regeln des Islam nicht angewendet, denn ihnen wird das gewährt, was als diplomatische Immunität bekannt ist. Dies geht darauf zurück, dass Ahmad überliefert hat, auf der Autorität von Abu Wā'il, der sagte:
As for Clause 'F', the evidence with respect to the implementation of all the rules of Islam is derived from all what has just been mentioned that the disbeliever is obligated to abide by the foundations and the branches, thus, he is commanded to submit to all the rules of Islam. This is general, and it includes the Dhimmi and the non-Dhimmi from among those who live under the authority of Islam. Hence, all the disbelievers who enter Dar Al-Islam must be subjected to the rules of Islam except the 'Aqeedah matters, the rules related to 'Aqeedah matters and any action which the Messenger of Allah (pbuh) allowed them to do whether these disbelievers were Dhimmi, under covenant or asylum seekers. However, the ambassadors and their likes are excluded from this and the rules of Islam would not be implemented upon them for they would be given what is known as diplomatic immunity. This is so because Ahmed reported on the authority of Abu Wa’il who said:
فَ قَالَ لَهُمَا: ، جَاءَ ابْنُ النَّ وَّاحَةِ وَابْنُ أُثَالٍ، رَسُولاَ مُسَيْلِمَةَ إِلَى النَّبِيِّ « : أَتَشْهَدَانِ أَنِّي رَسُولُ اللَّهِ؟ قَالاَ: نَشْهَدُ أَنَّ مُسَيْلِمَةَ رَسُولُ اللَّهِ، فَ قَالَ النَّبِيُّ آمَنْتُ بِاللَّهِ وَرُسُلِهِ، لَوْ كُنْتُ قَاتِلاً رَسُولاً لَقَتَ لْتُكُمَا، قَالَ عَبْدُ اللَّهِ: قَالَ: فَمَضَتِ السُّنَّةُ » أَنَّ الرُّسُلَ لاَ تُ قْتَلُ.
فَ قَالَ لَهُمَا: ، جَاءَ ابْنُ النَّ وَّاحَةِ وَابْنُ أُثَالٍ، رَسُولاَ مُسَيْلِمَةَ إِلَى النَّبِيِّ « : أَتَشْهَدَانِ أَنِّي رَسُولُ اللَّهِ؟ قَالاَ: نَشْهَدُ أَنَّ مُسَيْلِمَةَ رَسُولُ اللَّهِ، فَ قَالَ النَّبِيُّ آمَنْتُ بِاللَّهِ وَرُسُلِهِ، لَوْ كُنْتُ قَاتِلاً رَسُولاً لَقَتَ لْتُكُمَا، قَالَ عَبْدُ اللَّهِ: قَالَ: فَمَضَتِ السُّنَّةُ » أَنَّ الرُّسُلَ لاَ تُ قْتَلُ.
„Ibn Nawwaha und Ibn Uthal kamen als Gesandte des Musaylima – des Lügners – zum Gesandten Allahs (ﷺ), und der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte zu ihnen: „Bezeugt ihr, dass ich der Gesandte Allahs (ﷺ) bin?“ Sie sagten: „Wir bezeugen, dass Musaylima der Gesandte Allahs ist.“ Daraufhin sagte der Gesandte Allahs (ﷺ): „Ich glaube an Allah und Seine Gesandten. Ich gewähre euch Sicherheit bei Allah und Seinem Gesandten. Wenn ich einen Gesandten töten würde, hätte ich euch beide getötet.“ Abdullah sagte: „Die Praxis der Sunna besagt, dass Gesandte nicht getötet werden.“ (überliefert von Ahmad und von Al-Haythami als Hasan beurteilt). Diese Überlieferung zeigt also, dass es nicht erlaubt ist, die Gesandten der Ungläubigen zu töten, und auch nicht, die Strafen (Uqubat) an ihnen zu vollziehen. Dies gilt jedoch ausschließlich für diejenigen, die die Eigenschaft eines Gesandten besitzen, wie der Botschafter und der Geschäftsträger und Ähnliche. Für diejenigen, auf die die Eigenschaft eines Gesandten nicht zutrifft, wie der Konsul, der Handelsattaché und Ähnliche, gibt es keine Immunität, denn sie besitzen nicht die Eigenschaft eines Gesandten. Diese Frage sollte an die internationale Konvention verwiesen werden, denn es handelt sich um einen Fachbegriff, dessen Wirklichkeit durch Einsicht in die Konvention verstanden werden muss; es ist Teil der Feststellung des Manat (Sachverhalts), also der Feststellung, ob sie als Gesandte gelten oder nicht.
“Ibn Nawwaha and Ibn Uthal came to the Messenger of Allah (pbuh) as Musaylima envoys - the liar - and the Messenger of Allah (pbuh) said to them “Do you bear witness that I am the Messenger of Allah (pbuh)?” They said “We bear witness that Musaylima is the Messenger of Allah (pbuh).” Upon this the Messenger of Allah (pbuh) said: I believe in Allan and His Messengers. “I give you security by Allah and His Messenger. If I were to kill an envoy I would have killed the two of you”Abdullah said: the precedent of the sunna is that envoys are not killed.” (reported by Ahmad and declared Hasan by Al- Haythami). So, this narration indicates that it is not permitted to kill the envoys of the disbelievers and nor to apply the punishments (Uqubat) upon them. However, this is exclusively applicable upon those who have the capacity of an envoy such as the ambassador and the “Chargé d'affaires” and the like. As for those upon whom the capacity of an envoy does not apply such as the Consul and the Commercial Attaché and the like, they would not have any immunity for they do not have the capacity of an envoy. This matter should be referred to the international convention because it is a terminological expression whose reality should be understood by way of looking into the convention and it is part of establishing the Manat (reality); in other words, establishing whether they are considered envoys or not.