3.1 Privateigentum
3.1 Private Ownership
Es gehört zur Natur des Menschen, zu arbeiten, um seine Bedürfnisse zu befriedigen, und Besitz zu erwerben, um diese Bedürfnisse zu befriedigen, und dementsprechend nach diesem Besitz zu streben. Die Befriedigung der Bedürfnisse des Menschen ist eine unausweichliche Angelegenheit, von der der Mensch nicht ablassen kann. Der Erwerb von Reichtum ist daher neben seiner Zugehörigkeit zur menschlichen Natur ebenfalls eine unausweichliche Angelegenheit. Jeder Versuch, den Menschen daran zu hindern, Reichtum zu besitzen, stünde im Widerspruch zu seiner Natur, und jeder Versuch, seinen Besitz auf eine bestimmte Menge zu beschränken, stünde ebenfalls im Widerspruch zur menschlichen Natur. Es wäre daher widernatürlich, sich zwischen den Menschen und seinen Erwerb von Reichtum zu stellen oder sich zwischen ihn und seine Bemühungen, diesen Erwerb zu erreichen, zu stellen.
It is part of man’s nature to work so as to satisfy his needs and to possess property in order to satisfy these needs and accordingly to strive for this possession. Satisfying man’s needs is an inevitable matter that man cannot desist from. In addition to being part of man’s nature, man’s acquisition of wealth is thus an inevitable matter. Any attempt to prevent man from possessing wealth would be contradictory to his nature and any attempt to restrict his possession to a certain quantity would also be contradictory to human nature. It would, therefore, be unnatural to stand between man and his acquisition of wealth, or to stand between Him and his efforts to achieve this acquisition.
Diese Erwerbstätigkeit darf jedoch nicht dem Menschen überlassen werden, damit er sie nach seinem Belieben anstrebt, erstrebt und darüber verfügt, denn dies würde Übel und Verderben hervorbringen, was zur Anarchie und Unordnung führen würde. Dies ist unausweichlich aufgrund der Ungleichheit zwischen den Menschen in ihren Fähigkeiten und in ihrem Bedürfnis nach Befriedigung. Würden sie sich selbst überlassen, so würden nur die Starken den Reichtum erwerben, und die Schwachen würden ihm beraubt; die Kranken und Unfähigen würden zugrunde gehen, und die Habgierigen würden im Übermaß handeln. Die Menschen in die Lage zu versetzen, Reichtum zu erwerben und danach zu streben, muss daher auf eine Weise geschehen, die die Befriedigung der Grundbedürfnisse aller Menschen garantiert. Sie muss außerdem die Möglichkeit garantieren, dass Menschen ihr Verlangen nach dem Erwerb von Luxusgütern befriedigen können. Es wäre daher unerlässlich, diesen Erwerb auf eine bestimmte Weise zu beschränken, bei der Einfachheit erreicht wird, damit der Erwerb trotz der Ungleichheit in ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen für alle Menschen erreichbar ist. Diese Weise würde zudem der menschlichen Natur entsprechen, damit sie die Grundbedürfnisse befriedigt und den Menschen ermöglicht, ihre Luxusbedürfnisse zu erfüllen. Es wäre somit unerlässlich, dass das Eigentum qualitativ bestimmt wird und die Aufhebung des Eigentums abgelehnt wird, da dies der menschlichen Natur widerspricht. Ebenso ist es notwendig, die Beschränkung des Eigentums auf bestimmte Mengen abzulehnen, da dies das Streben des Menschen nach Reichtum einschränkt und somit seiner Natur widerspricht. Auch die Freiheit des Eigentums muss in Frage gestellt werden, da sie Übel und Verderben verursacht, was zu chaotischen Beziehungen zwischen den Menschen führt. Der Islam erlaubt das individuelle Eigentum und bestimmt eher dessen Weise als dessen Menge, im Einklang mit der menschlichen Natur. Er hat außerdem die Beziehungen zwischen den Menschen geordnet und dem Menschen so ermöglicht, all seine Bedürfnisse zu befriedigen.
This acquisition should not, however, be left to man to achieve, strive for, or dispose of as He wishes, as this would cause evil and corruption resulting in anarchy and disorder. This is inevitable due to the disparity between people in their abilities and in their needs for satisfaction. If they were left to their own devices, only the strong would acquire the wealth and the weak would be deprived of it; the sick and the incapable would perish and the greedy would be excessive. Enabling the people to acquire wealth and strive to achieve it must therefore proceed in a way that guarantees the satisfaction of the basic needs for all the people. It should also guarantee the possibility of people being able to satisfy their desire to acquire luxuries. It would, therefore, be imperative to confine this acquisition to a specific method, in which simplicity is achieved, so as to make the acquisition within reach of all people despite the disparity in their abilities and their needs. This method would also conform to human nature so as to satisfy the basic needs and enable people to fulfil their luxuries. It would thus be imperative for the ownership to be determined in quality and to resist the abolition of ownership, as this contradicts human nature. It is also necessary to resist the confinement of ownership to specific quantities, as this restricts man’s striving to acquire wealth, thus contradicting his nature. The freedom of ownership should also be challenged as it causes evil and corruption resulting in chaotic relationships between people. Islam allows individual ownership and defines its method rather than its quantity, in accordance with human nature. It also organised the relationships between people and thus enabled man to satisfy all of his needs.