Obwohl die Politik der Autarkie tatsächlich eine Vielzahl von Maßnahmen umfasste, die politische Ziele verfolgten, sehen ihre Verfechter darin eine grundlegende wirtschaftliche Basis, die sich in der Feststellung zusammenfassen lässt, dass ein Land, das über Rohstoffe, Chemikalien, Maschinen und Arbeitskräfte verfügt, in der Lage sein sollte zu überleben. Entscheidend sei die Organisation. Das Kapital sei dagegen zweitrangig. Es ist die Regierung, die sich ein politisches Programm wählt, dem sie die Wirtschafts- und Finanzführung unterordnet. Damit die Politik der Autarkie ihr Ziel erreicht, nämlich die lokale Wirtschaft in die Lage zu versetzen, sich selbst zu versorgen, muss die Regierung bereit sein, auf vieles von dem zu verzichten, was sie benötigt, denn eine Autarkiepolitik würde ein Land unfähig machen, all seine Bedürfnisse zu befriedigen. Wesentlich für diese Politik ist, die Grundbedürfnisse des Einzelnen, der Nation und des Staates ausschließlich aus der lokalen Wirtschaft zu decken, und zwar so, dass sie das Land auf einen Aufwärtstrend ausrichtet. Daher wäre der Staat, der im Außenhandel eine Autarkiepolitik betreibt, gezwungen, sich jene Länder anzueignen, die er benötigt, um Rohstoffe, Absatzmärkte, Arbeitskräfte, Experten usw. zu erwerben. Diese Aneignung könnte entweder in Form einer direkten Eingliederung oder in Form von Handelsverträgen erfolgen. Was die Aufhebung der wirtschaftlichen Grenzen betrifft, so würde dies bedeuten, das Land zu annektieren, d. h. die politischen Grenzen aufzuheben, denn es wäre unmöglich, wirtschaftliche Grenzen ohne die Aufhebung der politischen Grenzen abzuschaffen. Könnte der Staat die Länder, die er benötigt, um die ihm fehlenden Materialien zu beschaffen, nicht annektieren, so sollte er in diesem Fall ausharren und auf die Befriedigung einiger seiner Bedürfnisse verzichten, wobei er darauf achten muss, einen Mangel an lebensnotwendigen Gütern zu vermeiden, denn in einem solchen Fall könnte er nicht ausharren, während der Mangel an nicht lebensnotwendigen Gütern verkraftbar wäre.
Although the policy of self-sufficiency represented in fact a host of measures which had political aims, the champions of such policy deem that it represents a fundamental economic basis, which is summarised in the fact that a country who possesses raw materials, chemicals, machines and manpower, should be able to survive. The point at hand would be organisation. As for capital, this is secondary. It is the government which chooses for itself a political program, to which they submit the economic and financial management. In order for the policy of self-sufficiency to achieve its aim, which would be to render the local economy able to be self-sufficient, the government should be prepared to manage without many of it’s needs; because the policy of self-sufficiency would make a country unable to fulfil all her needs. What is important for this policy is to be able to fulfil the basic needs of the individual, the nation and the State while relying exclusively on the local economy, in a manner that would set her in an upward trend. Therefore, the State which operates a policy of self-sufficiency in foreign trade would be obliged to annexe the countries she would need in order to acquire raw materials, markets, manpower, and experts etc. This annexation would either take the form of a direct merger, or that of commercial treaties. As for the abolition of economic frontiers, this would mean annexing the country i.e. abolishing the political borders, for it would be impossible to abolish economic borders without the abolishment of the political borders. If the State could not annexe the countries that she needs in order to acquire the materials she lacks, she should in this case persevere without fulfilling some of her needs, while aiming to avoid a shortage of basic necessities, for in such a case she would not be able to persevere, whereas lacking non basic necessities could be afforded.