Das System der Gesellschaft in jeder Epoche ist das Ergebnis der wirtschaftlichen Lage. Die Umwälzungen, die dieses System betreffen, entstehen alle als Folge eines Klassenkampfes um die Verbesserung ihrer materiellen Lage. Die Geschichte lehrt uns, dass dieser Kampf mit dem Sieg der Klasse endet, die zahlenmäßig größer und in schlechterer Lage ist, über die wohlhabendere Klasse, die zahlenmäßig geringer ist. Er nannte dies das Gesetz der gesellschaftlichen Evolution. Es gilt für die Zukunft ebenso wie für die Vergangenheit. So bestand dieser Kampf in früheren Epochen zwischen Freien und Sklaven, dann zwischen Adligen und Untertanen, später zwischen Adligen und Leibeigenen (Bauern) und zwischen Anführern und Oberhäuptern in der Ordnung der Sekten. Dieser Kampf endete stets mit dem Sieg der unterdrückten Klasse, die zahlenmäßig größer war, über die unterdrückende Klasse, die zahlenmäßig kleiner war. Doch nach ihrem Sieg wurde die unterdrückte Klasse selbst zu einer konservativen, unterdrückenden Klasse. Seit der Französischen Revolution besteht dieser Kampf zwischen dem Mittelstand (Bourgeoisie) und der Arbeiterklasse. Die erste Klasse wurde zur Herrin der wirtschaftlichen Unternehmungen, zur Besitzerin des Kapitals, und wurde konservativ. Ihr gegenüber stand die Arbeiterklasse, die nichts vom Kapital besaß, aber weit zahlreicher war. Folglich führte diese Lage zu einem Interessenkonflikt zwischen den beiden Klassen, dessen Ursprung in wirtschaftlichen Gründen lag. Die heutige Produktionsweise entspricht nicht dem Eigentumssystem. Die Produktion bleibt nicht mehr individualistisch, d. h. von der Person allein ausgeführt, wie in früheren Epochen, sondern ist assoziativ geworden, d. h. von Einzelnen gemeinsam durchgeführt. Zugleich jedoch hat sich das Eigentumssystem nicht verändert. So besteht das individuelle Eigentum fort und bildet weiterhin die Grundlage des Systems in der heutigen Gesellschaft. Infolgedessen bleibt die Arbeiterklasse, die an der Produktion teilnimmt, ohne Anteil am Eigentum am Kapital und ist den Launen der Kapitalisten (den Eigentümern des Kapitals) ausgeliefert, die selbst nicht an der Produktion teilnehmen. Die Kapitalisten beuten die Arbeitskraft aus und zahlen ihr nur einen Lohn zum Lebensunterhalt, und die Arbeiter sind gezwungen, dies zu akzeptieren, da sie außer ihrer Arbeitskraft nichts besitzen, womit sie sich erhalten können. Die Differenz zwischen dem Wert des Produkts und dem Arbeitslohn, die Marx als Mehrwert bezeichnet, bildet den Profit, den sich der Kapitalist aneignet, während die Gerechtigkeit voraussetzt, dass er den Arbeitern zustehen sollte.
The system of the society in any age is a result of the economic situation. The transformations which affect this system all come as a result of a class struggle to improve their material situation. History tells us that this struggle ends with the victory of the class which is greater in number and worse in condition, over the wealthier class which is fewer in number. He called this the law of social evolution. It applies to the future as well as the past. So, in previous ages this struggle existed between the freemen and the slaves, then between the nobles and the subjects, then later on between the nobles and the serfs (peasants), and between the leaders and chiefs in the order of sects. This struggle always ended with the victory of the oppressed class, which was greater in number, over the oppressor class, which was smaller in number. But after its victory the oppressed class turned to become a conservative oppressor class. Since the French revolution this struggle existed between the middle class (Bourgeoisie) and the working class. The first class became the masters of the economic projects, the owners of the capital, and became conservative. Facing it was the working class which owned nothing of the capital, but was much greater in number. Consequently, this situation led to a conflict of interest between the two classes, the origin of which was based on economic reasons. The production fashion today, does not conform to the system of ownership. Production no longer remains individualistic i.e. being performed by the person alone, as it was in past ages, but rather has become associative i.e. conducted by individuals together. At the same time however, the system of ownership has not changed. So individual ownership continues and is still the basis of the system in current society. As a result of this the working class, which participates in production, does not have a share in the ownership of the capital, and remains under the mercy of the Capitalists (the owners of the capital), who do not by themselves participate in production. The Capitalists exploit the labour force, paying it only subsistence wages, and the workers are compelled to accept it since they have nothing but their efforts to sustain themselves. The difference between the value of the product and the labour wage, which Marx calls the surplus value, constitutes the profit which the Capitalist monopolises, while justice assumes it should be the share of the workers.