„Wer es hasste, wird freigesprochen (von der Sünde), und wer missbilligte, wird in Sicherheit sein, wer aber zustimmte und folgte, (der wird es) nicht (sein).“ Diese Überlieferung erläutert die erste Überlieferung. Der Gesandte Allahs ﷺ hat geboten, dem Herrscher gegenüber Missbilligung zu zeigen, und hat dies mit allen möglichen Mitteln zur Pflicht gemacht, unter der Bedingung, dass es ohne Kampf geschieht, d. h. ohne den Gebrauch des Schwertes, es sei denn, er zeigt offenen Unglauben (kufr) mit der Zunge, indem er etwas sagt, oder mit dem Herzen, falls man weder die Hand noch die Zunge gebrauchen kann. Er ﷺ betrachtete denjenigen, der das falsche Tun nicht verleugnet, als einen Komplizen des Herrschers in der Sünde, denn er sagte, wer ihre schlechten Taten billige und ihnen nacheifere, der sei dem Verderben preisgegeben und werde dem Tadel und der Sünde nicht entgehen. Die Belege zum Gebieten des Guten (Ma'ruf) und zum Verbieten des Schlechten (Munkar) sind zugleich Belege dafür, den Herrscher zur Rechenschaft zu ziehen, denn es sind allgemeine Belege, die den Herrscher ebenso einschließen wie andere. Allah (swt) hat das Gebieten des Guten und das Verbieten des Schlechten entschieden geboten. Er (swt) sagt: „Und es soll aus euch eine Gemeinschaft hervorgehen, die zum Guten (Khayr) aufruft, das Rechte (Ma'ruf) gebietet und das Unrechte (Munkar) verbietet.“ [TMQ Al-'Imran: 104] Er (swt) sagt auch: „Ihr seid die beste Gemeinschaft, die für die Menschheit hervorgebracht wurde: Ihr gebietet das Rechte und verbietet das Unrechte.“ [TMQ Al-'Imran: 110] Allah (swt) sagt: „Diejenigen, die dem Gesandten folgen, dem unlesenden Propheten, den sie in ihrer eigenen Schrift erwähnt finden, in der Tora und im Evangelium, der ihnen das Rechte gebietet und sie vom Unrechten abhält.“ [TMQ Al-A'raf: 157] Und Er (swt) sagt: „Diejenigen, die sich reumütig Allah zuwenden, Ihn anbeten, Ihn preisen, in Hingabe an die Sache Allahs umherziehen, sich verneigen und niederwerfen, das Rechte gebieten und das Unrechte verbieten und die von Allah gesetzten Grenzen einhalten – so verkünde den Gläubigen die frohe Botschaft.“ [TMQ At-Tauba: 112] Und Er (swt) sagt: „Es gibt diejenigen, die, wenn Wir sie im Land festigen, das Gebet verrichten (das Salah), die Zakat geben, das Rechte gebieten und das Unrechte verbieten.“ [TMQ Al-Hajj: 41] In all diesen Versen befiehlt Allah (swt), das Ma'ruf (das Rechte) zu gebieten und das Munkar (das Unrechte) zu verbieten. Der Befehl wird durch weitere Hinweise ergänzt, die bestätigen, dass der Befehl bindend ist, nämlich das Lob, denn Er (swt) sagt: „Und jene sind die Erfolgreichen.“ [TMQ Al-'Imran: 104] Er (swt) sagt: „Ihr seid die beste Gemeinschaft.“ [TMQ Al-'Imran: 110] In einem anderen Vers sagt Er (swt): „Und verkünde den Gläubigen die frohe Botschaft.“ [TMQ At-Tauba: 112]
“Whoever hated He would be absolved (of sin) and whoever disapproved He would be safe, but whoever consented and followed (he would be not).” This narration explains the first narration. The Messenger of Allah (pbuh) has ordered showing the disapproval toward the ruler and has made this obligatory by any possible means on condition that it is without fighting, i.e.without the use of the sword unless He showed open kufr by the tongue by saying something, or by the heart if one were not able to use the hand or tongue. He (pbuh) considered the one who does not disown the wrong deed as being an accomplice to the ruler in the sin, for He said if anyone approved of their bad deeds and imitated them He would be doomed and would not escape the blame and the sin. The evidences concerning the enjoining of Ma’ruf and the forbidding of Munkar are also evidences for holding the ruler accountable, for they are general evidences that include the ruler as well as others. Allah (swt) has commanded decisively the enjoining of Ma’ruf and the forbidding of Munkar. He (pbuh) says; “And let there arise from amongst you a band of people inviting to all that is good (Khayr), enjoying what is right (Ma’ruf) and forbidding what is wrong (Munkar).” [TMQ Al-Imran: 104] He (swt) also says; “You are the best of peoples, brought out for mankind enjoining what is right and forbidding what is wrong.” [TMQ Al-’Imran: 110] Allah (swt) says; “Those who follow the Messenger, the unlettered Prophet who they find mentioned in their own scriptures, in the Taurat and Gospel, where He commands them with the right and forbid them of the wrong.” [TMQ Al-Araf: 157] And He (swt) says; “Those who turn themselves to Allah in repentance, worship Him, praise Him, wander in devotion to the cause of Allah, they bow and prostrate, they enjoin the right and forbid the wrong and observe the limits put by Allah, so proclaim the glad tidings to the believers.” [TMQ At-Tauba: 112] And He (swt) says; “There are those who if we establish them in the land, establish regular prayers (the Salah) and give the Zakat, enjoin the right and forbid the wrong.” [TMQ Al-Hajj: 41] In all these verses, Allah (swt) commands the enjoining of Ma’ruf (the right) and the forbidding of Munkar (the wrong). The command is combined with further indicators that confirm that the command is decisive, namely the praise, for He (swt) says; “And those are the succesful ones.” [TMQ Al-’Imran: 104] He (swt) says; “You were the best nation.” [TMQ Al-’Imran: 110] In another verse He (swt) says; “And give glad tidings to the believers.” [TMQ At-Tauba: 112]