Was den dritten Abschnitt betrifft, so ist sein Beleg die allgemeine Bedeutung der Texte, die sich darauf beziehen, die Herrscher zur Rechenschaft zu ziehen. Ahmad überlieferte von Ibnu ‘Umar, der sagte: Der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Es werden über euch ‘Umara herrschen, die euch zu Dingen anweisen, die sie selbst nicht tun. Wer ihnen in ihren Lügen glaubt und ihnen in ihrem Unrecht hilft, der gehört nicht zu mir, und ich gehöre nicht zu ihm, und er wird nicht zu mir am Hawdh (Becken) gelangen.“ Ahmad überlieferte von Abu Said al-Khudri, der sagte: Der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „... das beste Dschihad ist (das Aussprechen) eines wahren Wortes vor einem unterdrückerischen Herrscher.“ Al-Haakim überlieferte von Jaber vom Propheten ﷺ, der sagte: „Der Herr der Märtyrer ist Hamza bin ‘Abdul-Muttalib und ein Mann, der sich vor einem unterdrückerischen Herrscher erhob, dem er gebot und vor dem er warnte, woraufhin dieser (der Herrscher) ihn tötete.“ Muslim überlieferte auf die Autorität von Awf bin Malik al-Ashja’i, dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Achtung! Wer einen Waali über sich hat und an ihm eine Sünde (Ungehorsam gegenüber Allah) sieht, der soll diese Sünde verabscheuen, darf aber nicht die Hand vom Gehorsam zurückziehen.“ Muslim überlieferte von Umm Salamah, dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Es werden Ameers über euch eingesetzt werden; ihr erkennt einiges von dem, was sie tun, und leugnet anderes. Wer es anerkennt, ist von Tadel frei. Wer es missbilligt, ist in Sicherheit. Wer aber zustimmt und ihnen folgt, (der ist verloren).“ Diese Texte sind in ihrem Wortlaut allgemein gehalten und zeigen, dass die Rechenschaft jede Handlung umfasst. Als die Sahabah dem Gesandten ﷺ beim Vertrag von Hudaibiyah widersprachen und heftig mit ihm stritten, tadelte er sie nicht für ihre Meinungsverschiedenheit. Er wies vielmehr ihre Ansicht zurück und schloss den Friedensvertrag, denn was er tat, war Offenbarung von Allah (swt), und die Meinung der Menschen hat in solchen Angelegenheiten kein Gewicht. Er (ﷺ) tadelte sie, weil sie seinem Befehl nicht gehorchten, als er sie aufforderte, die Opfertiere (Al-Hadi) zu schlachten, ihre Köpfe zu scheren und ihren Ihram zu brechen. Der Gesandte (ﷺ) tadelte auch al-Habab bin Al-Munthir bei Badr nicht, als dieser den vom Gesandten (ﷺ) gewählten Lagerplatz beanstandete, sondern er (ﷺ) folgte vielmehr dessen Meinung.
Diese Rechenschaftslegung durch den Rat gegenüber dem Khalifen und den übrigen Gehilfen, Statthaltern und ‘Amils würde sich auf eine Handlung beziehen, die tatsächlich ausgeführt wurde, unabhängig davon, ob diese Handlung der göttlichen Ordnung widersprach, falsch oder schädlich für die Muslime war, oder ob sie ungerecht war oder nachlässig gegenüber den Bürgern bei der Besorgung ihrer Angelegenheiten. Der Khalife muss auf diese Rechenschaftslegung und die Einwände antworten, indem er seine Ansicht und seine Belege hinsichtlich der Worte, Handlungen und Aufgaben darlegt, die er unternommen hat, damit der Rat von der guten Amtsführung, der Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit des Khalifen überzeugt sein kann. Akzeptiert der Rat jedoch die Ansicht des Khalifen nicht und verwirft er dessen Argumentation, so muss dies geprüft werden. Handelte es sich dabei um eine der Fragen, bei denen die Mehrheitsmeinung bindend ist, so ist die Meinung des Rates bindend, andernfalls nicht.
With regard to the third section, its evidence is the general meaning of the texts related to bringing the rulers to task. Ahmad narrated from Ibnu ‘Umar, who said the Messenger of Allah (pbuh) said; “There will be ‘Umara over you who order you of things they do not do. Whoever believed them in their lies and helped them in their injustice He would not belong to me nor I belong to him, and He will not join me on the Hawdh (basin).” Ahmad narrated from Abu Said al-Khudri, who said; “The Messenger of Allah (pbuh) said; “...the best of Jihad is (to say) a word of truth before an oppressor ruler.” Al-Haakim narrated from Jaber from the Prophet (pbuh) who said; “The master of martyrs is Hamza bin ‘Abdul-Muttalib and a man who stood to an oppressor ruler where He ordered Him and forbade Him so He (the ruler) killed him.” Muslim narrated on the authority of Awf bin Malik al-Ashja’i that the Messenger of Allah (pbuh) said; “Beware! Whoever gets a Waali over Him and He saw Him (the Waali) commit some sin (disobedience to Allah), He has to hate that sin but must not withdraw his hand from obedience.” Muslim narrated from Umm Salamah that the Messenger of Allah (pbuh) said; “There will be Ameers Appointed over you, you recognise some of what they do and deny some. Whoever recognised He is absolved from blame. Whoever disapproved (of their bad deeds) He is safe. But whoever consented and followed them (he is doomed).” These texts are general in their wording and indicate that accounting is over any action. When the Sahabah opposed the Messenger (pbuh) over the Hudaibiyah treaty contract, and they strongly contested with him, He (pbuh) did not rebuke them for their disagreement. He (pbuh) rather rejected their opinion and concluded the peace contract, because what He did was revelation from Allah (swt) and there is no weight for the people’s opinion in such matters. He (pbuh) rebuked them because they did not obey his order when He asked them to slaughter the sacrificed animals (Al-Hadi) and shave their heads and break their Ihram. The Messenger (pbuh) did not also rebuke al-Habab bin Al-Munthir in Badr when He objected to the place of camping chosen by the Messenger (pbuh), rather He (pbuh) followed his opinion. This accounting by the Council to the Khaleefah and other assistants, governors and ‘A’mils would be over an action which has been actually executed whether this action disagreed with the divine rule, was wrong or harmful to Muslims, or was unjust or complacent toward the citizens in looking after their affairs. The Khaleefah must respond to this accounting and the objections by showing his view and evidence regarding the words, actions and tasks He undertook so that the Council can be assured of the good performance, the sincerity and honesty of the Khaleefah. If however the Council does not accept the view of the Khaleefah and rejects his argument, this must be examined. If this matter was of the issues over which the majority opinion is binding then the opinion of the Council is binding, otherwise it would not be.