Die Grundlage der Beziehungen zwischen dem Islamischen Staat und den anderen Staaten ist die Pflicht, den Ruf des Islam (Da'wah) zu verbreiten. Das Mittel, dies zu erreichen, ist die Ausrufung des Dschihad. Dies war die Methode Muhammads ﷺ, sobald der Islamische Staat in Medina gegründet war. Es muss betont werden, dass es den Muslimen nicht erlaubt ist, mit dem Feind zu kämpfen, ohne ihm zuvor die Gelegenheit zu geben, den Islam anzunehmen und dadurch Teil des Islamischen Staates zu werden. Dies ist der erste Schritt des dreistufigen Verfahrens zur Verbreitung des Rufes des Islam durch den Dschihad.
The root of interaction between the Islamic State and the other states is the duty to propagate the call of Islam (da‘wah). The method by which to achieve this is the declaration of Jihad. This was the method of Muhammad (saw) as soon as the Islamic State was established in Madinah. It must be stressed that the Muslims are not permitted to start fighting with the enemy without first presenting them with the opportunity to accept and embrace Islam, thereby becoming part of the Islamic State. This is the first process of the three stage method of delivering the call of Islam through Jihad.
Wird dieses Angebot abgelehnt, werden sie aufgefordert, die Dschizya (Kopfsteuer) zu zahlen und Teil des Staates zu werden. Sie würden als Dhimma (nichtmuslimischer Staatsbürger des Staates) behandelt, d. h. der Staat wäre für ihre Sicherheit und ihren Schutz verantwortlich. Sie würden nach der islamischen Scharia regiert, und ihr Land würde zu muslimischem Land und Teil des islamischen Staates.
If this offer is turned down, they are asked to pay jizyah (head tax) and to be part of the State. They would be treated as dhimma (non- Muslim citizen of the State), i.e. the State would be responsible for their security and protection. They would be ruled by the Islamic Shari‘ah and their land would become Muslim land and part of the Islamic State.
Wenn der Feind hingegen beide dieser Optionen ablehnt, nämlich sowohl den islamischen Glauben und das islamische System zurückzuweisen als auch das System und die Zahlung der Dschizya abzulehnen, würden die Muslime zur dritten Stufe übergehen und ihnen den Krieg erklären. Muslim überliefert auf Autorität von Sulaiman ibn Buraid, dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Wenn sie es ablehnen, den Islam anzunehmen, verlangt von ihnen die Dschizya. Wenn sie einwilligen zu zahlen, nehmt sie von ihnen an und haltet eure Hände zurück. Wenn sie sich weigern, die Dschizya zu zahlen, so sucht Allahs Hilfe und kämpft gegen sie.“
If the enemy on the other hand refused both of these options, namely to reject the Islamic Belief and System or reject the System and the payment of jizyah, the Muslims would proceed to the third stage and declare war upon them. Muslim narrated on the authority of Sulaiman ibn Buraid that the Messenger of Allah (saw) said, “If they refuse to accept Islam, demand from them the jizyah. If they agree to pay, accept it from them and hold off your hands. If they refuse to pay the jizyah, seek Allah’s help and fight them.”.
Allah (SWT) sagt:
Allah (swt) says,.
„Und kämpft gegen sie, bis es keine Verfolgung mehr gibt und die Religion gänzlich Allah gehört.“ [TMQ 8:39].
“And fight them (on) until there is no more tumult or oppression, and there prevails justice and faith in Allah, altogether and everywhere.”” [TMQ 8:39].
Diese dritte und letzte Stufe des Dschihad hat verschiedene Implikationen, die viele der über den Dschihad verbreiteten Missverständnisse aufdecken sollten:
This third and final stage of Jihad has various implications that should expose many of the misconceptions held about Jihad :
Dschihad ist, entgegen der Verleumdung, die vom Westen verbreitet wird, nicht barbarisch. Wenn die Muslime den Krieg erklären, als offensiven Dschihad, besteht das Ziel vielmehr darin, jedes Hindernis auf dem Weg zur Umsetzung der Religion Allahs (swt) aus dem Weg zu räumen, und die Kriegsführung ist durch die Regeln der Scharia geregelt. Daher dürfen die islamischen Streitkräfte in der dritten Stufe des Dschihad, nachdem die ersten beiden Optionen gescheitert sind, wenn sie eindringen und kämpfen, weder Frauen, Kinder noch Alte töten. Ebenso werden sie keine Zivilisten bekämpfen, die die Kämpfe nicht unterstützen oder daran nicht teilnehmen. Tatsächlich legt der Islam einen bestimmten Verhaltenskodex für die muslimische Armee fest, der auch auf dem Schlachtfeld Gerechtigkeit gewährleistet. Zu diesen Regeln gehören: keine unnötige Zerstörung von Bäumen oder Gebäuden, keine „zivilen Ziele“, keine Verstümmelung von Leichen, keine Vergewaltigung von Frauen, keine Folter von Kriegsgefangenen usw. Dies steht in krassem Gegensatz zu den Praktiken der Ungläubigen (kuffar) im Krieg, bei denen jede denkbare Form von Barbarei und Übergriff gegen die Menschen verübt wird.
Jihad, contrary to the slander propagated by the West, is not barbaric. In fact, when the Muslims declare war, as offensive Jihad, the purpose is to remove any obstacle in the way of implementing Allah’s (swt) deen, and the fighting is regulated by the rules of the Shari‘ah. Therefore, in the third stage of Jihad after the first two options have failed, the Islamic army, when they enter and fight, are not allowed to kill women, children or the elderly. Nor will they fight civilians who are not supporting or participating in the fighting. Indeed, Islam defines a specific code of conduct for the Muslim army, that ensures justice even in the battle field. These rules include : no destruction of trees or buildings unnecessarily, no ‘civilian targets’, no mutilation of dead bodies, no raping of women, no torturing prisoners of war, etc. This lies in stark contrast with the practices of the kuffar in war, where every conceivable act of barbarity and transgression is perpetrated against the people.
Dem Grundsatz nach ist der Dschihad offensiv, d. h. die Muslime leiten ihn ein, um die Grenzen und den Herrschaftsbereich des Islam auszubreiten, und der offensive Dschihad obliegt dem Staat. Die außenpolitischen Ansätze aller bestehenden muslimischen Regime, etwa des Sudan, des Iran oder Saudi-Arabiens, stehen eindeutig im Widerspruch zu diesem grundlegenden Prinzip des Islam, denn sie erkennen die nationalen Grenzen und deren Unversehrtheit an, wie sie vom „Völkerrecht“ festgelegt sind.
By principle, Jihad is offensive, i.e. the Muslims initiate it to spread the boundary and domain of Islam, and offensive Jihad is the responsibility of the State. The foreign policies of all the existing Muslim regimes, such as Sudan, Iran or Saudi Arabia are clearly in contradiction to this fundamental principle of Islam, for they recognise and accept the national borders and their integrity, as laid down by the ‘International Law.’.
Dschihad bedeutet sprachlich, sich bis zum Äußersten anzustrengen. Daher kann das Wort „Dschihad“ auch verwendet werden, um den Einsatz zu beschreiben, mit dem man studiert, arbeitet oder sich um Kinder kümmert usw. Die Definition des Dschihad im Sinne der Scharia ist jedoch sehr spezifisch und wird von den klassischen Gelehrten wie folgt bestimmt: „Die Ungläubigen (kuffar) bis zum Äußersten zu bekämpfen, damit das Wort Allahs (swt) in allen Ländern das höchste ist (d. h. souverän).“ Daher ist der Dschihad im islamischen Scharia-Recht mit dem physischen Kampf verbunden.
Jihad linguistically means to exert oneself to the utmost. Therefore, the word ‘jihad’ can be used to describe the effort put into studying, working or looking after children etc., but the Shari‘ah definition of Jihad is very specific and is defined by the classical scholars as, “To fight the disbelievers (kuffar) to the utmost, to make the word of Allah (swt) the highest in all the lands (i.e. sovereign).” Therefore, Jihad is linked by the Islamic Shari‘ah to the physical fighting.
Da der Dschihad seinem Grundsatz nach offensiv ist und einen Staat erfordert, ist auch das, was damit verbunden ist, nämlich der Verteidigungsdschihad, integraler Bestandteil des Islam. Der Verteidigungsdschihad, also die Abwehr der Kuffar, die die Umma bekämpfen oder ihr Land nehmen, gehört jedoch nicht zur Außenpolitik. Daher ist er eine Pflicht, die von der Umma erfüllt werden muss, unabhängig davon, ob sie einen Staat hat oder nicht.
Since Jihad by principle is offensive and requires the State, that which is associated with it, i.e. defensive Jihad, is also integral to Islam. However, defensive Jihad, i.e. the repelling of kuffar who fight the Ummah or take her land, is not part of the foreign policy. Thus it is a duty that must be performed by the Ummah, whether they have a state or not.