5.2 Demokratie
5.2 Democracy
Das Wort „Demokratie“ leitet sich vom altgriechischen Begriff „demos kratos“ ab, was grob mit „Volksherrschaft“ übersetzt wird. Seiner Begriffsbestimmung nach bedeutet es, dass die Befugnis, Regeln und Gesetze zu erlassen, in den Händen des Volkes liegt, das heißt, dass es das Volk ist, das die Souveränität innehat. Theoretisch würde jeder Mensch seine Meinung dazu äußern, wie seine Angelegenheiten geführt werden sollten, da er selbst am besten beurteilen könne, was für ihn das Beste ist. Die Wirklichkeit der Demokratie ist von diesem Ideal jedoch weit entfernt.
The word ‘democracy’ derives from the ancient Greek term ‘demos kratos,’ roughly translated as ‘people power.’ By its definition, it means that the authority to legislate rules and laws lies in the hands of the people, i.e. it is they who hold the sovereignty. In theory, all the people would voice their opinion on how their affairs should be run, as they would be in the best position to judge what would be best for themselves. However, the reality of democracy is far removed from this.
In Wirklichkeit ist die Demokratie ein System, das den Menschen fälschlich eine gottähnliche Stellung zuweist. Dadurch wird dem schwachen, widersprüchlichen und begrenzten Menschen die Macht übertragen, zu bestimmen, was richtig und was falsch ist. Aufgrund der Launen und Wünsche der Menschen und unter Berücksichtigung ihrer Vorurteile, ihrer Fehlbarkeit und ihrer Unwissenheit werden Gesetze erlassen, denen andere Menschen folgen müssen. So könnte ein Busfahrer über die Wirtschaftspolitik eines Landes mitbestimmen, ein Schuster vorschreiben, wie die Regierung aufgebaut sein sollte, und ein Kellner nach dem besten Weg für die Außenpolitik gefragt werden – alles unabhängig davon, ob sie auch nur das geringste Wissen über diese Themen besitzen. Offensichtlich wäre das System, das aus einem solchen Prozess hervorgeht, voller Mängel.