Anstatt einem Glauben zu folgen, der ungeprüft von älteren Generationen übernommen wurde, lädt der Koran die Menschen ein, nachzudenken und ihren Verstand zu gebrauchen, um einen festen Glauben an die Existenz des einen allmächtigen Schöpfers zu gründen. In Sure Al-Ghaschiya (Kapitel 88, Verse 17–20) sagt der Koran: „Betrachten sie denn nicht die Kamele, wie sie erschaffen sind? Und den Himmel, wie er emporgehoben ist? Und die Berge, wie sie gegründet sind? Und die Erde, wie sie ausgebreitet ist?“ In diesem Sinne verweist der Koran zahlreich auf universelle Phänomene und physische Wirklichkeiten, um das menschliche Denken anzuregen und die Aufmerksamkeit auf das Wesen der Schöpfung zu lenken. Man vergleiche etwa die direkte Aufforderung zum verstandesmäßigen Schlussfolgern in Sure Al-Baqara (Kapitel 2, Vers 164): „Wahrlich, in der Erschaffung der Himmel und der Erde, im Wechsel von Nacht und Tag, in den Schiffen, die mit dem, was den Menschen nützt, über das Meer fahren, und im Wasser (Regen), das Allah vom Himmel herabsendet und mit dem Er die Erde nach ihrem Absterben wieder belebt, und in den Lebewesen aller Art, die Er darauf verbreitet hat, und im Wechsel der Winde und der Wolken, die zwischen Himmel und Erde gehalten werden, sind wahrlich Beweise und Zeichen für Menschen, die verständig sind.“ Ein weiterer Hinweis auf die Erzeugnisse des Landes lenkt den Verstand darauf, über den Grund für die Verschiedenheit in Art und Qualität der Früchte und Gemüse nachzudenken, die im selben Garten wachsen.164 Im Koran finden sich mehr als dreihundert Verweise auf verschiedene Zeichen, physische Phänomene und natürliche Ereignisse, die den Verstand dazu bewegen, über die Schöpfung nachzudenken, um für den Menschen, das Leben und das Universum einen festen Glauben an die Existenz des einen Schöpfers zu begründen.165
Instead of following a belief that has been simply inherited from older generation without careful scrutiny, the Quran invites the people to ponder and use their minds to establish a firm belief in the existence of one Almighty Creator. In Surah Al-Ghashiah (chapter 88, verse 17-20), the Quran says, “Do they not look at the camels, how they are created? And at the heaven, how it is raised? And at the mountains, how they are rooted (and fixed firm)? And at the earth, how it is outspread?” Along these lines, the Quran makes numerous references to universal phenomena and physical realities to instigate the human thought and draw the attention to the essence of creation. See for example the direct invitation to mental reasoning in Surah Al-Baqara (chapter 2, verse 164): “Verily! In the creation of the heavens and the earth, and in the alternation of night and day, and the ships which sail through the sea with that which is of use to mankind, and the water (rain) which Allah sends down from the sky and makes the earth alive therewith after its death, and the moving (living) creatures of all kinds that He has scattered therein, and in the veering of winds and clouds which are held between the sky and the earth, are indeed proofs, evidences and signs for people who reason.” Another reference to the products of land draws the attention of the mind to ponder on the reason behind the variation in kind and quality of fruits and vegetables which grow in the same garden.164 There are more than three hundred references in the Quran to various signs, physical phenomena, and natural events which compel the mind to think and ponder about the creation, in order to establish a firm belief in the existence of the one Creator for man, life, and the universe.165