Das Problem wird wirklich ernst, wenn der Arme tatsächlich nicht in der Lage bleibt, seinen Magen mit der notwendigen Nahrung zu füllen, um ein würdiges Leben zu erhalten. Der Kapitalismus als System befasst sich nicht mit dem Problem des Hungers. Vielmehr bringen die Prinzipien des Kapitalismus die Möglichkeit mit sich, dass Einzelne in einer Gesellschaft einige ihrer Bedürfnisse nicht befriedigen können; bei diesen Bedürfnissen könnte es sehr wohl um die Nahrung gehen, die notwendig ist, um den Hunger zu beseitigen. Der Kapitalismus behauptet scheinheilig, dass nicht genügend Ressourcen (in diesem Fall Nahrungsmittel) vorhanden seien, um jeden hungrigen Magen zu sättigen. Als Antwort auf das Phänomen des Hungers unter dem Kapitalismus wurden viele Institutionen gegründet, um den Hunger zu bekämpfen. Die Existenz solcher Institutionen innerhalb der kapitalistischen Gesellschaften ist ein einfacher Beweis dafür, dass der Kapitalismus als System das epidemische Problem des Hungers nicht nur nicht löst, sondern es tatsächlich verursacht. Der Islam hingegen (wie später noch erörtert wird) fordert die Beseitigung des Hungers und macht diese Forderung zu einem grundlegenden Prinzip des Islams. Vom Propheten Muhammad ﷺ wird überliefert, dass er sagte: „Allah und sein Gesandter distanzieren sich von einer Gemeinschaft, in der einer ihrer Angehörigen hungrig schlafen darf.“
The becomes problem really serious when the poor actually remains unable to fill his stomach with the necessary food to sustain a decent life. Capitalism as a system does not address the issue of hunger. In fact, the principles of capitalism give rise to the possibility that individuals in a society will not be able to satisfy some of their needs; these needs could very well be the need for food, which is necessary to eliminate hunger. Capitalism speciously claims that there is not enough resources (in this case food) to feed each and every hungry stomach. In response to the phenomenon of hunger under capitalism, many institutions were created to fight hunger. The existence of such institutions within the societies of capitalism is a simple proof that capitalism as a system not only fails to resolve the epidemic problem of hunger, but in fact it causes this problem. Islam, on the other hand (as will be discussed later), calls for the elimination of hunger and makes this call a fundamental principle of Islam. Prophet Mohammad is reported to have said, “Allah and his Messenger will disown a community which allows one of its members to sleep hungry.
Trotz des enormen Wachstums der Wirtschaft und des Reichtums der Vereinigten Staaten kam die Physician Task Force on Hunger in America (Anfang 1984 gegründet) zu dem Schluss, dass Hunger im ganzen Land ein Problem epidemischen Ausmaßes ist; er nimmt zu, nicht ab. Ferner kam sie zu dem Schluss, dass die gegenwärtigen Maßnahmen den Hunger in Amerika nicht lindern56. Diese Tatsache ist für viele kaum zu akzeptieren, wie Ardis Armstrong Young57 argumentiert. Sie wirft die Frage auf: „Warum lassen Amerikaner zu, dass Menschen hungern, obwohl sie genug Nahrung anbauen könnten, um die Welt zu ernähren, und sie mehr Nahrung verschwenden, als die Hungernden essen könnten?“ Larry Brown, Direktor des National Center on Hunger and Poverty, fasst das Hungerproblem in den Vereinigten Staaten in seinem Buch Hunger in America: The Growing Epidemic58 zusammen, wo er schreibt:
Despite the tremendous growth in the economy and the wealth of the United States, the Physician Task Force on Hunger in America (established in early 1984) concluded that hunger is a problem of epidemic proportions across the nation; it is getting worse, not better. They further concluded that present policies are not alleviating hunger in America56. This fact can be hardly accepted by many, as argued by Ardis Armstrong Young57. He raises the question “Why do Americans allow people to go hungry when they can grow enough food to feed the world and they waste more food than the hungry could eat?” Larry Brown, director of the National Center on Hunger and Poverty, summarized the hunger problem in the United States in his book Hunger in America: The Growing Epidemic58, where he writes:
Wir sind die reichste Nation in der Geschichte der Welt, und dennoch wissen Millionen von Menschen nicht, woher ihre nächste Mahlzeit kommen soll, und wir sind immer noch nicht in der Lage, unsere Gesellschaft von dieser Geißel zu befreien.
We are the richest nation in the history of the world with millions of people going hungry and wondering where their next meal is coming from and we’re still unable to rid our society of this scourge.
Die USA sind nicht das einzige Land, in dem Menschen hungern, doch sie sind die einzige wohlhabende Industrienation, in der ein so hoher Anteil der Bevölkerung aufgrund unzureichender Einkommen an Mangelernährung leidet. Nahezu eines von fünf Kindern in unserem Land lebt unterhalb der Armutsgrenze – wir haben mehr als genug Nahrungsmittel, um dieses Problem zu beenden. Die eigentliche Frage ist nicht, ob Amerika den Hunger beenden kann, sondern ob wir die Führungskraft haben, dies zu tun.
The U.S. is not the only nation where people go hungry but it is the only wealthy industrial nation where such a high percentage of its population suffers from nutritional deprivation due to inadequate incomes. Nearly one in five children, in our nation, lives below the poverty level—we have more than enough food to end this problem—the real issue is not whether America can end hunger, the question is whether we have the leadership to do so.
Das einzige Problem an Browns Schlussfolgerung ist, dass er glaubt, die Beseitigung des Hungers sei eine politische Frage, bei der politische Führungskräfte Programme zur Bekämpfung des Hungers einführen können. Diese Illusion entstand aus der Tatsache, dass der Hunger in den 1970er Jahren aufgrund von Maßnahmen beseitigt wurde, die in den frühen 1960er Jahren beschlossen worden waren. Als diese Maßnahmen während der Regierungszeit Reagans geändert oder aufgehoben wurden, kehrte der Hunger zurück57. Zu beachten ist jedoch, dass es aufgrund der zugrunde liegenden wirtschaftlichen Prinzipien einen inneren und intrinsischen Grund für das Bestehen von Armut und Hunger gibt. Verwaltungsprogramme, Maßnahmen und Vorschriften sowie Wohltätigkeitsorganisationen können das Ausmaß des Problems verringern, es für eine gewisse Zeit unterdrücken oder verbergen. Diese Maßnahmen und Programme beseitigen jedoch nicht die Ursache des Problems; sobald sie aufgehoben oder gekürzt werden, steigt der Hunger sofort wieder an. Als die Regierung Reagan 1981 sieben Milliarden Dollar aus dem Lebensmittelmarkenprogramm strich, traten hungerbedingte Probleme wie Anämie, Tuberkulose, Wachstumsstörungen und Osteoporose sofort wieder auf.
The only issue with Brown’s conclusion is that he thinks that the resolution of hunger is a political issue, where political leaders can instill programs to deal with hunger. This illusion resulted from the fact that hunger was eliminated in the 1970s due to policies adopted in the early 1960s. When those policies were either changed or removed during the Reagan administration, hunger crawled back57. However, what should be noted is that there is an internal and intrinsic reason for poverty and hunger to exist because of the underlying economic principles. Administrative programs, policies, and regulations as well as charity organizations can reduce the scale of the problem, suppress it for some time, or hide it. However, these policies and programs do not eliminate the root cause of the problem; so once they are lifted or reduced, hunger immediately pumps up. When the Reagan administration cut seven billion dollars from the food stamp program in 1981, hunger related problems such as anemia, tuberculosis, poor growth, and osteoporosis crawled back immediately.
Die Art und Weise, wie Regierungen in kapitalistischen Staaten mit dem Problem des Hungers umgehen, gleicht jemandem, der in einem Haus ein Gasleck entdeckt und daraufhin einen guten, geeigneten Filter sucht, um das Gas aus der Luft zu reinigen und herauszufiltern, anstatt die Quelle des Lecks zu finden und es gänzlich zu beheben. Sobald der Filter entfernt wird oder seine Aufgabe nicht richtig erfüllt, füllt das Gas sofort das Haus!
Nach derselben Analogie werden Maßnahmen und Vorschriften eingesetzt, um den Hunger herauszufiltern und die Hungernden zu speisen. Die Ursache des Hungers bleibt jedoch in den grundlegenden Prinzipien des Wirtschaftssystems verborgen: Nahrung ist relativ knapp. Der Preis bestimmt den Umfang der Produktion, legt die Höhe des Konsums fest und entscheidet darüber, wer essen kann und wer nicht. Es überrascht daher nicht, dass eine der Definitionen für Hunger, die sich 1971 im Oxford English Dictionary finden, lautet: „der Mangel oder die Knappheit an Nahrungsmitteln in einem Land".
The way governments in capitalist states deal with the problem of hunger is similar to someone who detects a gas leak in a house and goes to find a nice and good filter to clean up and filter out the gas from the air instead of finding the leak source and fixing it altogether. The moment the filter is removed or fails to do its job properly, the gas immediately fills the house! Using the same analogy, the policies and regulations are used to filter out hunger and feed the hungry. The cause of hunger remains dormant in the basic principles of the economic system: food is relatively scarce. Price dictates the output of the production, determines the amount of consumption, and decides who could or could not eat. It is no surprise then that one of the definitions found for hunger in the Oxford English Dictionary in 1971 is “the want or scarcity of food in a country.”