Drittens: Dass die Verleugnung des Kindes nur zu bestimmten Zeiten und in bestimmten Situationen erfolgen darf. Dies sind der Zeitpunkt der Geburt oder der Zeitpunkt, zu dem die notwendigen Dinge für das Kind gekauft werden, oder der Zeitpunkt, zu dem er erfährt, dass seine Frau geboren hat, falls er abwesend war. Die Abstammung des Kindes darf nicht zu anderen Zeiten und in anderen Situationen verleugnet werden. Wenn seine Frau ein Kind gebärt und er schweigt, es nicht verleugnet, obwohl er die Gelegenheit dazu hatte, dann wird die Abstammung des Kindes auf ihn zurückgeführt, und er wird danach kein Recht mehr haben, es zu verleugnen. Die Wahl richtet sich nach dem Ort, an dem er von der Geburt erfuhr, und nach seiner Möglichkeit, sie zu verleugnen. Hatte er von dem Kind gewusst und war es ihm möglich, es zu verleugnen, hat es dies aber nicht getan, so ist die Abstammung festgestellt, denn der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Das Kind gehört dem, auf dessen Bett es geboren wird (Al-walad Lil-firash).“ Behauptet er, er habe von der Geburt nichts gewusst, so ist es möglich, seinen Worten Glauben zu schenken, wenn er sich an einem Ort befand, an dem ihm die Geburt verborgen bleiben konnte; zum Beispiel, wenn er an einem anderen Ort oder in einem anderen Land war. Die Entscheidung liegt in diesem Fall bei ihm zusammen mit seinem Eid, denn ursprünglich weiß er es nicht. Ist es nicht möglich, ihm zu glauben, weil er mit ihr im Haus war, so wird seine Behauptung nicht angenommen, denn es ist nicht möglich, dass ihm dies verborgen geblieben ist. Es kann vorkommen, dass er sagt: „Ich wusste von der Geburt, aber ich wusste nicht, dass ich das Recht hatte, es zu verleugnen, oder ich wusste nicht, dass ich es sofort verleugnen musste.“ Ist die Angelegenheit den einfachen Leuten gewöhnlich nicht bekannt, so wird diese Aussage von ihm angenommen, weil diese Rechtsbestimmung den einfachen Leuten nicht bekannt ist. Dies gilt für den Fall einer Person, die kürzlich den Islam angenommen hat. Die Unkenntnis einer Rechtsbestimmung, die einer Person wie ihm nicht bekannt ist, wird entschuldigt, wie es im Fall eines neuen Muslims ist. Ist das Beispiel einer solchen Rechtsbestimmung einer Person wie ihm nicht unbekannt, so wird seine Unkenntnis nicht entschuldigt.
Third: That the disowning of the child should be at particular times and in particular situations. These are the time of delivery or time of buying the necessary things for it, or the time when He knew that his wife had given birth if He was absent. The lineage of the child cannot be disowned at other than these times and situations. When his wife gives birth to a child and He remains silent, not disowning it even though He had the opportunity to do so, then its lineage is related to Him and He will not have the right to disown it after that. The choice is determined according to the place at which He came to know of and his ability to disown it. If He had known about the child and it was possible for Him to disown it but He did not disown it then its lineage is established because the Messenger of Allah (pbuh) said: “The child belongs to the one on whose bed it is born (Al-walad Lil-firash).” If He claims He did not know about its birth, then it is possible to trust his words if He is at a place that makes the birth concealed to Him; for example, if He was at another place or in another country. The decision in this case is his together with his oath, because originally He does not know. If it is not possible to believe Him because He was with her in the house, his claim is not accepted because it is not possible that it was concealed from Him, it may occur that He says “I knew about its birth but I did not know I had the right to disown it, or I did not know I had to disown it instantly.” If the matter is usually not known to the ordinary people, this saying is accepted of Him because this Hukm is not known by the ordinary people. This is applicable to the situation of a person who had become Muslim recently. The ignorance of any Hukm the like of which is unknown to some one like Him is excused, as is in the case of one who is a new Muslim. If the example of such a Hukm is not unknown to such a person as Him, then his ignorance is not excused.