„Und lass sie nicht mit ihren Füßen aufstampfen, damit nicht offenbar wird, was sie an Reizen verbergen" [An-Nur: 31]. Beispiele wie diese gelten als Tabarruj. Tabarruj bedeutet, Reize (Zeena) und Schönheit (Mahaasin) gegenüber nicht heiratsfähigen Männern (Nicht-Mahrams) zur Schau zu stellen. Es heißt, die Frau habe sich geschmückt (Tabarrajat), das heißt: Sie hat ihre Reize (Zeena) und Schönheit (Mahaasin) gegenüber nicht heiratsfähigen Männern (Nicht-Mahrams) zur Schau gestellt. Es gibt eine Reihe von Ahadith, die verbieten, was als Tabarruj gilt. Abu Musa al-Asch'ari überliefert, dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Jede Frau, die Parfüm benutzt und an Männern vorbeigeht, damit sie ihren Duft riechen, ist eine Unzüchtige", das heißt, sie gleicht dem Unzüchtigen in der Sünde. Und er ﷺ sagte: „Zwei Arten von Menschen habe ich (noch) nicht gesehen: Menschen, die Peitschen haben wie die Schwänze der Kühe, mit denen sie die Leute schlagen, und Frauen, die bekleidet, aber halbnackt sind, sich neigen und die Blicke der Männer auf sich ziehen. Ihre Köpfe sind wie die geneigten Höcker der Kamele. Diese Frauen werden das Paradies nicht betreten und nicht seinen Duft riechen, obwohl sein Duft aus einer Entfernung von soundso vielen Tagen zu spüren ist." All diese Belege sind in ihrem Verbot des Tabarruj sehr eindeutig, und daher ist Tabarruj haram. Folglich ist jeder ungewöhnliche Reiz (Zeena), der die Aufmerksamkeit der Männer auf sich zieht und die Schönheit (Mahaasin) der Frau offenbart, Tabarruj, wenn die Frau sich so im öffentlichen Leben zeigt oder sich so vor nicht-mahram Männern im privaten Leben zeigt. Beispiele dafür sind der Gebrauch von Parfüm, Make-up, das Tragen falscher Haare auf dem Kopf ohne Khimar oder das Tragen von Hosen ohne Jilbab, wenn sie in die Öffentlichkeit geht. Die Wirklichkeit des Tabarruj besteht darin, dass er die Gefühle sowohl von Männern als auch von Frauen aufwühlt und den Fortpflanzungstrieb zum Geschlechtsverkehr erregt. Es fordert den Mann dazu auf, eine Frau zu umwerben, wodurch ihre Verbindung auf Anziehung gründet und ihre Beziehung dadurch einen sexuellen Charakter annimmt. Dies untergräbt die Zusammenarbeit zwischen ihnen. Sie macht diese Zusammenarbeit ungeeignet für den Aufbau einer Gemeinschaft und führt vielmehr zu deren Zerstörung. Dieses Tabarruj wirkt als Hindernis für die wahre Verbindung, deren Grundlage Reinheit und Taqwa sind. Ohne gebotene Sorgfalt kann es auch die große Leere im Leben eines Menschen füllen, indem es die Gefühle aufwühlt und den Fortpflanzungstrieb anstachelt. Das Leben sollte nur mit großen Verantwortungen und ernsten Anliegen gefüllt werden, und es sollte nicht darauf verwendet werden, körperliche Begierden zu befriedigen, einschließlich der Begierden, die durch Tabarruj angeregt werden. Mit diesem Verständnis gäbe es eine klar bestimmte Schranke zwischen Mann und Frau, die zur erfolgreichen Erfüllung seiner bzw. ihrer Lebensaufgabe führt. Diese Aufgabe besteht darin, den islamischen Ruf zu tragen und Dschihad zu üben, um das Wort Allahs (swt) emporzuheben. Deshalb müssen wir die Gefahr des Tabarruj für die islamische Gemeinschaft erkennen und begreifen, was Tabarruj ist, bei dem sich die Frau dem Mann zur Schau stellt und ihn dadurch reizt, und welche Gefahr es für die Gemeinschaft und ihre Beziehungen darstellt. Dies ist das Tabarruj, das der Islam verboten hat; dies ist seine Wirklichkeit und das, was es an Gefahr für eine islamische Gemeinschaft birgt. Was jedoch das Zeigen von Reizen und Schmuck im Haus und im Privatleben betrifft, so gilt dies nicht als Tabarruj, und Tabarruj trifft darauf nicht zu.
“And let them not stamp their feet so as to reveal what they hide of their charms”. [An- Nur: 31] Examples such as these are considered Tabarruj. Tabarruj is the showing of the charms (Zeena) and beauty (Mahaasin) to non-marriageable men (Non- Mahrams). It is said the woman adorned (Tabarrajat) herself meaning: She displayed her charms (Zeena) and beauty (Mahaasin) to non-marriageable men (Non-Mahrams). There are a number of Ahadith, which prohibit what is considered to be Tabarruj. It has been narrated by Abu Musa al-Ash'ari that the Messenger of Allah (pbuh) said: “Any woman that uses perfume and walks past men in order for them to smell her fragrance; she is a fornicator” i.e. She is similar to the fornicator in terms of sin. And He (pbuh) said: “Two categories of people have not seen them (yet): some people who hold whips like the tails of the cows by which they lash the people. And women who wear (clothes) but (are) half-naked, bending (their bodies) and bending the sight of the men to them. Their heads are like the tilted humps of the camels. These women will not enter the paradise nor will they experience its smell (odour), though its odour is felt at a distance of so and so (days).” All of these evidences are very clear in their prohibition of Tabarruj, and therefore Tabarruj is Haram. Consequently, every unusual Zeena, which draws the attention of men and reveals the beauty (Mahaasin) of the woman, is Tabarruj if the woman appears like this in the public life or if she appears like this before non-mahram men in the private life. Example includes using perfume, make-up, wearing false hair on the head without a Khimar, or wearing trousers without a Jilbab when she goes out into the public life. The reality of Tabarruj is that it incites both men and womens' emotions and agitates the procreation instinct for sexual intercourse. It invites man's solicitation of a woman causing their association to be based on attraction, and this makes their relationship of a sexual nature. This corrupts cooperation between them. It makes this co-operation non-conducive to the building of a community, leading rather to its destruction. This Tabarruj acts as an obstacle to the true association, whose basis is purity and Taqwa. Without due care it can also fill the great void in one's life, by agitating the emotions and inciting the procreation instinct. Life should not be filled except by great responsibilities and serious concerns, nor should it be spent in satisfying bodily desires, including the desires incited by Tabarruj. With this understanding there would be a defined barrier between man and woman, leading to the successful fulfilment of his/her mission in life. This mission is carrying the Islamic Call and undertaking Jihad for raising high the Word of Allah (swt). Therefore, we must appreciate the danger of Tabarruj to the Islamic community and appreciate what Tabarruj in which the female displays herself to the male, inciting Him, of danger to the community and its relationships. This is the Tabarruj, which Islam has prohibited, and this is its reality and what it contains in terms of a danger to an Islamic community. As for displaying the charms and adornment in the house and in the private life, this is not considered Tabarruj nor Tabarruj applies to it.