So müssen wir nicht die Wirklichkeit eines Menschen voraussetzen, um ihn zu untersuchen und dann ein Urteil über ihn zu fällen. Vielmehr müssen wir von der vorhandenen Wirklichkeit ausgehen, um durch Analogie vom Abwesenden auf das Wahrgenommene zu schließen, und nicht umgekehrt. Die Natur des Menschen, über die sie sprechen, ist das, was im Menschen geschaffen ist oder vorgefunden wird. Das Wesen eines Menschen kann man untersuchen, indem man seine Handlungen und Verhaltensweisen betrachtet. Bei der Betrachtung der Handlungen eines Menschen kann man in ihm eine Lebensenergie beobachten. Diese Lebensenergie hat natürliche Empfindungen, die den Menschen dazu bewegen, sie zu stillen. Diese Antriebe erzeugen Gefühle und Empfindungen, die der Befriedigung bedürfen. Unter diesen Gefühlen und Empfindungen gibt es solche, die eine Befriedigung zwingend erfordern. Werden sie nicht befriedigt, stirbt der Mensch, weil sie mit dem Bestehen der Lebensenergie zusammenhängen, insofern sie für die Existenz des Menschen notwendig ist. Dann gibt es Gefühle und Empfindungen, die eine Befriedigung erfordern, dies aber nicht zwingend. Befriedigt sie ein Mensch nicht, wird er unruhig, bleibt aber am Leben. Denn sie hängen mit den Bedürfnissen der Lebensenergie zusammen, nicht aber mit deren Bestehen. Demnach gibt es zweierlei Lebensenergie: die eine Art erfordert zwingend Befriedigung und heißt organische Bedürfnisse, etwa Hunger, Durst und die Notdurft. Die andere Art erfordert Befriedigung, aber nicht zwingend, und heißt Instinkte. Es gibt drei Instinkte: 1) Den Selbsterhaltungstrieb, dessen Erscheinungsformen Furcht, die Liebe zum Besitz, die Liebe zur Herrschaft und andere sind, die dem Überleben des Menschen dienen. 2) Den Fortpflanzungstrieb, dessen Erscheinungsformen sexuelle Neigungen, Mutterschaft, Vaterschaft und andere sind, die dem Fortbestand der menschlichen Art dienen. 3) Den Heiligungstrieb, dessen Erscheinungsformen die Gefühle von Mangel, Unvermögen, Bedürftigkeit und Ehrfurcht sind. Er ist die höchste Achtung im Herzen vor einem Gegenstand unter anderen, die den Menschen antreiben, nach seinem Wesen, seinem Dasein und seinem größten Problem zu suchen, das durch die entscheidenden Fragen dargestellt wird: Woher kommen wir? Wohin sollen wir gehen? Warum ist es so?
So we do not need to assume the reality of a human in order to study him and then to make a judgment upon him. Instead, we must proceed from the existing reality to make analogy upon the absent, with what is witnessed. Not the other way around. The nature of humans which they discuss is what is created or found within humans. The essence of a man can be studied by looking at his actions and behaviors. When looking at the actions of a man, one can observe within him vital energy. This life energy has natural sensations that motivate man to satiate them. This motivation creates feelings and sensations that require to satiation. Amongst those feelings and sensations are those that mandate satiation. If they are not satiated, man will die because they are related to the existence of vital energy, in terms of the existence of humans. Then there are feelings and sensations that require satiation, but they do not mandate sensation. If a man does not satiate these, he will be agitated but he will remain alive. This is because they are related to the needs of the vital energy, but not the existence of the energy. Accordingly, life energy is of two kinds: one kind requires mandatory satiation and are called organic needs such as hunger, thirst and relieving the call of nature. The other kind requires satiation but not mandatorily and are called instincts. There are three instincts: 1) Survival instinct whose manifestations are fear, love to own, love to dominate and others that serve for the survival of humans. 2) Procreation instinct, whose manifestations are sexual inclinations, motherhood, fatherhood and others that serve for the existence of human species. 3) Sanctification instinct, whose manifestations are the feelings of deficiency, incapability, need and reverence. It is the ultimate respect in the heart for something amongst others that motivate man to search for his essence, existence and his greatest problem represented by the crucial questions, where are we from? Where shall we go? Why is it so?