6.3.1 Die Sichtweise auf Mann und Frau
6.3.1 The View Towards Man and Woman
Der grundlegende Fehler des Westens liegt in seiner Sicht auf die Frau, unabhängig davon, ob diese Sicht alt oder neu ist. Als seine Zivilisation gegründet wurde, waren alle seine Theorien und Gesetzgebungen ausschließlich auf den Mann ausgerichtet. Als seine Mängel offensichtlich wurden, entstanden Forderungen nach der Befreiung der Frau und Fürsprecher ihrer Rechte. Dadurch übernahm der Westen die Idee der Geschlechtergleichheit, obwohl diese Idee an sich ungültig ist. Die Aussage der Gleichheit setzt jedoch ein vorheriges Urteil voraus, das eine Trennung und Unterscheidung zwischen zwei Dingen etabliert. Das zeigt, dass das ursprüngliche Urteil im Westen die Unterscheidung zwischen Mann und Frau ist. Zudem setzt Gleichheit das Vorhandensein eines Maßstabs voraus, anhand dessen der Vergleich zur Angleichung vorgenommen wird. Die Frau mit dem Mann gleichzusetzen bedeutet somit, den Mann als Maßstab zu nehmen, an dem der Vergleich vorgenommen wird, und den Mann zur Grundlage zu machen, auf der Gleichheit beruht.
The fundamental mistake of the West lies in its view regarding women, regardless of whether the view is old or new. When its civilization was founded, all of its theories and legislations were focused on men alone. When its shortcomings were apparent, calls for the liberation of women and advocates for their rights emerged. Thereby the West adopted the idea of gender equality, whilst this idea is in itself invalid. However, the statement of equality indicates a previous judgment that establishes separation and distinction between two matters. This indicates that the original judgment within the West is the distinction between men and women. Moreover, equality requires the precedent of a model, upon which the comparison is made for equalizing. Thus equating women with men means holding men upon as a model upon whom comparison is to be made, making men as the basis upon which equality is based.
Daraus ergibt sich offensichtlich, dass die westlichen Gesetzgeber bei der Gesetzgebung ursprünglich nur Männer im Blick hatten. Später haben die westlichen Gesetzgeber dann Frauen innerhalb der ursprünglichen Gesetzgebung nachträglich geändert, ergänzt und angefügt. Der Ursprung der westlichen Gesetzgebung ist somit die Zuweisung an Männer allein und nicht an Männer und Frauen gemeinsam. Das bedeutet, dass sich die ursprüngliche Sichtweise auf die Frau nicht geändert hat, auch wenn einige Gesetze abgeändert wurden. Das Problem besteht in den westlichen Gesellschaften fort und zeigt sich in verschiedenen Erscheinungsformen, etwa im Geschlechterkampf und im Genderismus. Die westlichen feministischen Bewegungen verschiedener Wellen haben dies wahrgenommen. Sie erkannten, dass das Problem nicht in der Gesetzgebung lag, sondern in der ursprünglichen Sichtweise selbst, also in der Philosophie der Gesetzgebung an sich. Dies liegt daran, dass Regelungen wie Vorschriften und Grundsätze, die Beziehungen steuern und ordnen, aus der ursprünglichen Auffassung über diese Beziehungen, ihre Zwecke und darüber hervorgehen, wen sie betreffen.
This obviously means that the Western legislators considered men in legislation in origin. Then the Western legislators later amended, annexed and appended women within the original legislation. Thus the origin of Western legislation is allotment to men alone, rather than both men and women together. This means that the original view about women did not change, even though some legislation has been amended. The problem persists in the Western societies, appearing in various manifestations, such as the battle of the sexes and genderism. Western feminist movements of various waves perceived this matter. They perceived that the problem was not in the legislation, but in the original view itself, i.e. in the philosophy of legislation itself. This is because treatments, such as rulings and principles that regulate and organize relationships, emerge from the original view about the relationships, their purposes and about whom they are concerned.
Demzufolge beschränkte sich der Feminismus nicht mehr auf die Rechte der Gesetzgebung oder auf die Gleichstellung der Geschlechter auf der Grundlage der Zweigeschlechtlichkeit von Mann und Frau. Vielmehr entwickelte sich der Feminismus zu einem Aufruf, die Grundlage der gesellschaftlichen Ordnung als Ganzes zu überprüfen, einschließlich des Gesellschaftssystems mit allem, was sich daraus ergibt, im Hinblick auf die Vorstellungen von Mann, Frau, Ehe, Kindern, Mutterschaft, Vaterschaft und Familie. Die neue Idee im Westen konzentrierte sich darauf, das Konzept des Geschlechts, das dem Maßstab der Dualität folgt, also zwei Geschlechter, in das Konzept des Genderismus zu überführen, das die kulturelle und soziale Prägung eines Individuums zum Ausdruck bringt und zur Angleichung und Vermischung der Rollen in der Gesellschaft führt.
Accordingly, feminism no longer became restricted to the rights of legislation or gender equality, based on male female duality. Instead, feminism developed into a call for reviewing the basis of the societal organization as a whole, including the social system with what branches out from it, in terms of concepts about man, woman, marriage, children, motherhood, fatherhood and family. The new idea in the West focused on transforming the concept of sex according to the measure of duality, i.e. two sexes, into the concept of genderism, which expresses the cultural and social formation of an individual, leading to the sharing and merger of roles in society.
Für Befürworter des Genderismus wird der Unterschied zwischen Mann und Frau nicht biologisch bestimmt. Für sie soll sich das Geschlecht auf Kultur, Ideologien und Überzeugungen stützen, die die Merkmale der Identität formen. Der Unterschied wird also kulturell bestimmt. Zusammengefasst wird dies durch das berühmte Zitat der französischen existentialistischen Philosophin Simone de Beauvoir, die in ihrem Buch „Das andere Geschlecht“ (französisch: Le Deuxième Sexe) sagte: „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es“ (französisch: On ne naît pas femme, on le devient). Nach ihrer Auffassung entsteht die Rolle der Frau in der Gesellschaft also nicht als Ergebnis ihrer biologischen Merkmale. Vielmehr bildet sie sich entsprechend den gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen, die in der Gesellschaft vorherrschen. Daher muss jeder Mensch seine Geschlechtsidentität selbst bestimmen. Ein Mann bestimmt sich also selbst als Mann oder Frau, während eine Frau sich selbst als Frau oder Mann bestimmt. Nach ihrer Sicht muss die Gesellschaft die Unterschiede zwischen den Geschlechtern und die Geschlechterrollen abschaffen und sicherstellen, dass jeder seine Geschlechtsidentität nach eigenem Wunsch bestimmen kann.
For advocates of genderism, the difference between man and woman is not to be determined biologically. For them gender is to be based on the culture, ideologies and beliefs that shape the features of the identity. Thus the difference is determined culturally. This is summarized by the famous quote of the French existentialist philosopher, Simone de Beauvoir, who said, “One is not born, but rather becomes, a woman (French: On ne nait pas femme, on le devient)” in her book, The Second Sex (French: Le Deuxieme Sexe). So, according to their view, the role of a woman in society does not form as a result of her biological characteristics. Instead, it forms according to the social and cultural conditions that are prevalent in the society. Thus every person must determine their gender identity. So a male determines himself to be a man or woman, whilst a female determines herself to be a woman or man. According to their view, society must abolish the differences in sexes and gender roles, ensuring everyone determines their gender identity as they wish.
Diese Ansicht ist zugleich ein Beweis für ihre eigene Ungültigkeit, denn sie widerlegt sich selbst durch einen Selbstwiderspruch. Der Widerspruch besteht darin, dass die westliche Genderforschung selbst behauptet, Kultur sei das, was die Merkmale der Identität des Menschen formt, sei er männlich oder weiblich. Dies impliziert, dass Männer und Frauen lediglich die Folge der jeweils in einer Gesellschaft vorherrschenden Kultur sind. Dabei ist zu beachten, dass Kulturen und Ideologien von Natur aus vielfältig sind und einander widersprechen. Darüber hinaus haben der Westen und die Vereinten Nationen selbst die kulturelle Vielfalt und die Verpflichtung zu ihrer Toleranz anerkannt und die kulturelle Vielfalt als universales Menschenrecht bestätigt. Es ist daher naturgemäß so, dass sich die Identität einer muslimischen Frau beispielsweise von der einer westlichen Frau unterscheidet. Auf diese Weise hat der Ruf nach Gender seinen eigenen Faden aufgelöst, noch bevor er verflochten war, und das ausgerissen, was er mit eigenen Händen gepflanzt hat.
This opinion is also an evidence for its own invalidity, refuting itself through self-contradiction. The self- contradiction is because the Western body of gender studies itself asserts that culture is what shapes the features of the identity of the human, whether male or female. This implies that men and women are merely the consequence of the culture that is prevalent in any given society. It is to be noted here that cultures and ideologies are innately multiple, diverse and contradict one another. Moreover, the West and the United Nations have themselves acknowledged cultural diversity and the obligation of tolerating them, acknowledging cultural diversity as a universal human right. It is thus natural for the identity of a Muslim woman for instance, to be different from that of a Western woman. In this way, the call to gender has unraveled its own thread before it was entwined, plucking out what it planted by its own hands.
Es gibt keine Möglichkeit, die Sichtweise auf Geschlecht gemäß ihrem Verständnis durchzusetzen, außer indem man die kulturelle Vielfalt auf der ganzen Welt beendet und alle Meinungen auf ihre Vorstellungen vereinheitlicht, um eine universelle, monokulturelle Genderideologie zu schaffen. Genau dafür hat die Vereinten Nationen durch die Globalisierung des westlichen Genderkonzepts gesorgt, indem sie es allen anderen Nationen aufgezwungen hat. Dies widerspricht auch dem Gedanken der kulturellen Vielfalt und ihrer besonderen Bestimmungsmerkmale, wie sie in der Allgemeinen Erklärung zur kulturellen Vielfalt festgelegt ist, die 2001 von der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) verabschiedet wurde und im Westen durch anthropologische, soziologische und andere Studien gestützt wird. Die Befürworter der Genderideologie können hier nur erwidern, dass kein Widerspruch zwischen universellen Rechten und kultureller Vielfalt bestehe. Doch muss man sie fragen: Wer hat die Genderideologie zu einem universellen Recht erklärt? Wie kann die Genderideologie wirklich universell sein, wenn Völker und Kulturen dagegen sind und selbst die westliche Gesellschaft in dieser Frage gespalten ist?!
There is no way to impose the view of gender according to their understanding, except by ending cultural diversity in the entire world, unifying all opinions upon their ideas, in order to create a universal, mono-culture of genderism. This is what the United Nations ensured by the globalization of the Western gender concept, imposing it upon all other nations. This also contradicts the idea of cultural diversity and its distinctive determinants, as stipulated in the Universal Declaration on Cultural Diversity, adopted by the United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) in 2001, supported in the West through its anthropological, sociological and other studies. Here, the supporters of genderism are only able to say, there is no contradiction between universal rights and cultural diversity. However, we must ask them, who determined genderism as a universal right? How can genderism be truly universal, when peoples and cultures are against it and even Western society is divided in this regard?!.
Darüber hinaus ist der Genderismus, abgesehen von seinem Widerspruch in kultureller Hinsicht, auch ungültig, da er zwar den Bestand des biologischen Unterschieds zwischen Mann und Frau anerkennt, andererseits aber dessen Einfluss oder Rolle in den Systemen der Gesellschaft leugnet.
Moreover, asides from self-contradiction on cultural grounds, genderism is also invalid because acknowledging the existence of the biological difference between male and female, on the one hand, whilst denying its influence or role in the systems of the society,
Auf der anderen Seite ist dies ein Widerspruch. Gesetzgebung zum Recht auf Abtreibung zum Beispiel, die von der Genderismus-Bewegung befürwortet und verteidigt wird, hat nichts mit Kultur zu tun. Stattdessen hängt sie mit der biologischen Natur der Frau zusammen, da sie speziell Frauen und nicht Männer betrifft. Darüber hinaus steht auch die Möglichkeit, dass eine schwangere Frau bezahlten Mutterschaftsurlaub erhält, nicht im Zusammenhang mit der Kultur. Vielmehr hängt sie mit der biologischen Natur der Frau zusammen, die speziell Frauen und nicht Männer betrifft.
on the other, is a contradiction. Legislation over abortion rights, for instance, that is adopted and defended by the genderism movement is not related to culture. Instead, it is related to the biological nature of a women, as it is specific to women and not to men. Beyond this, allowing a pregnant woman to get paid maternity leave is not related to the culture. Instead it is related to the biological nature of women, which is specific to women and not to men.
Wenn eine Frau erklärt, sie sei ein Mann, und dies im Falle einer Abtreibung oder Schwangerschaft geltend macht, weil ihre selbstbestimmte Geschlechtsidentität männlich sei, dann muss der Menschheit mit zumindest so viel Achtung begegnet werden, dass eine Antwort darauf nicht nötig ist. Tatsächlich bestätigt die wahrgenommene und erlebte Wirklichkeit die Notwendigkeit, natürliche, biologische Faktoren zu berücksichtigen, etwa bei der Gesetzgebung. Biologische Faktoren werden bei der Verabschiedung von Gesetzen und Behandlungen berücksichtigt, die Menschen mit Behinderungen, Kinder und ältere Menschen betreffen. Es ist natürlich, die Unterschiede in der Natur von Mann und Frau zu beobachten. Die wichtige Frage lautet jedoch: Wann ist es notwendig, biologische Unterschiede zu beachten, und wann nicht? Genau hier zeigt sich, wodurch sich Ideologien unterscheiden und wie die Belege für ihre Gültigkeit oder Ungültigkeit zu beurteilen sind. Dementsprechend sind die alten und modernen westlichen Ansichten über Männer und Frauen in ihren Grundlagen fehlerhaft. Die richtige Sicht auf Männer und Frauen, die dem Verstand einleuchtet, mit der menschlichen Natur (fitra) übereinstimmt und die westliche Gesellschaft und die Menschheit insgesamt vor Verlust, Orientierungslosigkeit, Elend und Verzweiflung bewahren kann, ist diejenige, die der Islam bringt. Allah (swt) sagt:
As for a woman to then say that she is a man in the event of abortion and pregnancy, because her self- determined gender identity is male, humanity must be held with at least such esteem that a response is not warranted. Indeed, the sensed and witnessed reality affirms the necessity of taking natural, biological factors into consideration when legislating, for instance. Biological factors are considered when enacting laws and treatments related to persons with disabilities, children and elderly. It is natural to observe the differences in the nature of man and woman. However, the important question is, when is it necessary to observe biological differences and when it is not? This is the place where ideologies and the evidence for their validity or invalidity are discerned. Accordingly, the old and modern western views about men and women are erroneous views in their foundations. The correct view about men and women that is convincing to the mind and agreeing with human nature (fitra), that is capable of saving Western society and humanity as a whole from loss, getting lost, misery and despair, is the view brought by Islam. Allah (swt) says,
„Und der Knabe ist nicht wie das Mädchen.“ [TMQ Sure Āl ʿImrān 3:36].
“And the male is not like the female.” [TMQ Surah Aali Imran 3:36].
Allah (SWT) sagt:
Allah (swt) says,
„Und dass Er die beiden Paare erschafft, das Männliche und das Weibliche.“ [TMQ Surah An-Najm 53:45],
“And that He creates the two mates, the male and female.” [TMQ Surah An-Najm 53:45],
Allah (SWT) sagt:
Allah (swt) says,
„Und bei Dem, Der das Männliche und das Weibliche erschuf“ [TMQ Surah Al-Layl 92:3],
“And [by] He who created the male and female” [TMQ Surah Al-Layl 92:3],
Allah (SWT) sagt:
Allah (swt) says,
„O ihr Menschen, Wir haben euch aus einem Mann und einer Frau erschaffen.“ [TMQ, Sure Al-Hudschurat 49:13]
“O people, indeed We have created you from male and female.” [TMQ Surah Al-Hujaraat 49:13],
Allah (SWT) hat Mann und Frau als zwei verschiedene Geschlechter erschaffen. In diesem natürlichen oder biologischen Unterschied zwischen den beiden Geschlechtern, dem männlichen und dem weiblichen, wird niemand diskriminiert, ob er gläubig oder ungläubig, weiß oder schwarz, männlich oder weiblich ist. Obwohl der Islam diesen natürlichen Unterschied anerkennt, berücksichtigt er ihn in seiner Sicht auf die beiden Geschlechter nicht. Stattdessen betrachtet er ihre Art als Ganzes, das heißt, er sieht Mann und Frau allein als Menschen, und darin unterscheidet er sich von allen anderen Philosophien. Der Mann ist also ein Mensch, und die Frau ist ein Mensch. Weder Mann noch Frau unterscheiden sich in ihrem Menschsein voneinander. In diesem Menschsein wird niemand in irgendeiner Hinsicht benachteiligt. Allah hat beide darauf vorbereitet, sich mit der Kraft ihres gemeinsamen Menschseins im Feld des Lebens zu betätigen. Er (SWT) ließ sie bestimmt in einer einzigen Gesellschaft leben. Er (SWT) machte den Fortbestand der Gattung abhängig von ihrer Verbindung und ihrem gegenseitigen Dasein in jeder Gesellschaft.
Allah (swt) created male and female as two different sexes. There is no discrimination against anyone in this natural or biological difference, between the two sexes i.e. male and female sexes, whether he is a believer or disbeliever, whether he is white or black, whether male or female. Despite Islam’s acknowledgement of this natural difference, it does not take account of it in its view towards the two sexes. Instead, it takes account of their kind as a whole i.e. considering male and female as humans alone, which is in contrast to all other philosophies. So man is a human and woman is a human. Neither of man or woman differ over another in terms of their humanity. No one is discriminated against in anything of this humanity. Allah has prepared both of them to engage in the arena of life with virtue of their both being humans. He (swt) made them live determinately in a single society. He (swt) made the survival of the species dependent on their union and their mutual existence in every society.
So ist es nur erlaubt, dass einer von ihnen die anderen so betrachtet, wie er sich selbst betrachtet, da sie alle Menschen sind, die sämtliche Eigenschaften des Menschseins und die Anlagen seines Lebens besitzen. Allah (swt) hat für beide die Lebensenergie erschaffen, dieselbe Lebensenergie, die für alle erschaffen wurde. Er (swt) hat außerdem für beide die organischen Bedürfnisse erschaffen, wie Hunger und Durst. Er (swt) hat für beide die Überlebensinstinkte erschaffen, ebenso den Fortpflanzungstrieb und den spirituellen Instinkt. Es sind dieselben organischen Bedürfnisse und Instinkte, die bei allen zu finden sind. Allah (swt) hat beiden die Vernunft verliehen, und es ist dieselbe Vernunft, die bei allen zu finden ist. Somit ist der Verstand des Mannes derselbe wie der Verstand der Frau, als Allah (swt) den Verstand der Menschen erschuf. Es gibt keinen eigenen Verstand für den Mann auf der einen Seite und einen eigenen für die Frau auf der anderen.
So, it is only permissible for any one of them to look at others just as they look upon themselves as they are all humans enjoying all the characteristics of humans and their dispositions of life. Allah (swt) has created life energy for both of them, which is the same life energy that is created for all. He (swt) has also created organic needs, such as hunger and thirst, for both of them. He (swt) created survival instincts for both of them, as well as the procreation instinct and spiritual instinct in both of them. It is the same organic needs and instincts that are found in all. Allah (swt) created the faculty of reason in both of them and it is the same faculty of reason found in all. Thus the intellect found in man is the same as the intellect found in woman, when Allah (swt) created the intellect of humans. There is no separate intellect for man, on the one hand, and for the woman, on the other.
Dies ist die Grundlage, von der aus man vorgehen muss. Die Frau ist somit kein Problem, und ihre Rechte sind nicht gesondert einzufordern. Es geht nicht darum, ob sie dem Mann gleich ist oder nicht, denn beide sind Menschen, haben dieselben Wesensmerkmale und Lebensanlagen, obwohl sie sich in ihrem Geschlecht unterscheiden. Als der Islam die Pflichten der Scharia festlegte, verpflichtete er sowohl Mann als auch Frau. Wenn der Islam die Scharia-Regeln erläutert, die das Handeln beider betreffen, betrachtet er die Frage weder unter dem Gesichtspunkt der Gleichheit, des Vergleichs noch der Ähnlichkeit zwischen ihnen, und er berücksichtigt solche Aspekte in keinem Fall. Stattdessen betrachtet der Islam nur das konkrete Problem, das behandelt werden muss. Der Islam behandelt also jedes einzelne Problem als menschliches Problem, ohne danach zu fragen, ob es ein Problem des Mannes oder der Frau ist.
This is the basis upon which one must proceed. Thus the woman is not supposed to be a problem and her rights are not to be demanded separately. The matter is not about whether she is equal to man or not for both of them are humans and they have same characteristics and life dispositions, although they differ in their sexes. When Islam assigned Shariah responsibilities, it imposed them on both man and woman. When Islam elucidates the Shariah rulings to treat both of their actions, Islam neither looks at the issue of equality, comparison and similarity between both of them, in any case, nor does it take account of such aspects. Instead Islam only looks at the specific problem that needs to be treated. So Islam treats any specific problem by considering it as a human problem, without looking at whether it is a man’s problem or a woman’s problem.
Die Behandlung bezieht sich auf das Handeln der Menschen bei den auftretenden Problemen. Sie ist nicht die Behandlung für den Mann auf der einen Seite und für die Frau auf der anderen. Als der Islam der Frau Rechte gewährte, legte er ihr zugleich Pflichten auf. Ebenso legte er dem Mann, als er ihm Rechte gewährte, Pflichten auf. Der Islam hat Rechte und Pflichten im Hinblick auf ihre Interessen festgelegt und als Regelungen für Handlungen, indem er die Handlungen als etwas betrachtete, das einem bestimmten Menschen eigen ist. Allah (SWT) hat die Behandlung als eine einzige festgelegt, wenn ihre menschliche Natur erfordert, dass die Behandlung ein und dieselbe ist, während Er (SWT) die Behandlungen als verschieden festgelegt hat, wenn ihre jeweils unterschiedlichen biologischen Naturen erfordern, dass sie verschieden sind.
So, the treatment is for the action of humans in the problems that arise. It is not the treatment for the man, on the one hand, and the woman, on the other. When Islam made rights for a woman, it imposed on her obligations. Similarly, when Islam made rights for a man, it imposed on him obligations. Islam made rights and obligations related to their interests and as treatments for actions, by considering the actions being specific to a specific human. Allah (swt) made the treatment as one alone, when necessitated by their human nature for the treatment to be one and the same, whilst He (swt) made treatments as different, when necessitated by both of their differing respective biological natures, to be different.
Demnach unterscheidet der Islam in seinem Aufruf an die Menschheit, zu glauben, nicht zwischen Männern und Frauen. Der Islam hat die Pflichten im Zusammenhang mit der Anbetung, wie das Gebet (Salah), das Fasten, die Pilgerfahrt (Hajj) und die Zakah, für Männer und Frauen gleichermaßen festgelegt. Ebenso hat der Islam die Moral und ihre Eigenschaften für Männer und Frauen gleichermaßen festgelegt. Auch die Bestimmungen für Rechtsgeschäfte, wie Handel, Darlehen, Vormundschaft und andere, hat der Islam für Männer und Frauen gleichermaßen festgelegt. Der Islam hat das Lernen und Lehren sowohl Männern als auch Frauen ohne jede Diskriminierung zur Pflicht gemacht. Allah (SWT) hat die Bestimmungen, die den Menschen betreffen, allein aufgrund seines Menschseins, für Männer und Frauen gleichermaßen festgelegt. Allah (SWT) sagt:
Accordingly, Islam does not discriminate between men and women in its call to humanity to believe. Islam made responsibilities related to worship such as Salah, Fasting, Hajj and Zakah, one and the same, for both men and women. Similarly, Islam made morals and their characteristics one and the same, for both men and women. Islam also made the rulings of transactions, such as trading, loans, guardianship and others, one and the same, for both men and women. Islam obliged learning and teaching upon both men and women, without any discrimination. Allah (swt) has legislated the rulings related to humans, by virtue of being human, as one and the same for both men and women. Allah (swt) says,
„Gewiss, die muslimischen Männer und die muslimischen Frauen, die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen, die gehorsamen Männer und die gehorsamen Frauen, die wahrhaftigen Männer und die wahrhaftigen Frauen, die geduldigen Männer und die geduldigen Frauen, die demütigen Männer und die demütigen Frauen, die almosengebenden Männer und die almosengebenden Frauen, die fastenden Männer und die fastenden Frauen, die Männer, die ihre Scham bewahren, und die Frauen, die dies tun, und die Männer, die Allah häufig gedenken, und die Frauen, die dies tun – für sie hat Allah Vergebung und eine große Belohnung bereitet.“ [TMQ Surah Al-Ahzab 33:35]
“Indeed, the Muslim men and Muslim women, the believing men and believing women, the obedient men and obedient women, the truthful men and truthful women, the patient men and patient women, the humble men and humble women, the charitable men and charitable women, the fasting men and fasting women, the men who guard their private parts and the women who do so, and the men who remember Allah often and the women who do so - for them Allah has prepared forgiveness and a great reward.” [TMQ Surah Al-Ahzab 33:35],
Was die Rechte und Pflichten sowie die schariatischen Verantwortlichkeiten betrifft, die mit der biologischen Natur der Frau aufgrund ihres Frauseins zusammenhängen einerseits, und jene, die mit der Natur des Mannes aufgrund seines Mannseins zusammenhängen andererseits: Diese Rechte, Pflichten und Verantwortlichkeiten unterscheiden sich zwischen Mann und Frau. Denn in diesen Fällen handelt es sich nicht um eine Behandlung des Menschen als allgemeine, absolute Gattung. Vielmehr handelt es sich um eine Behandlung der Arten von Menschen innerhalb der Gattung Mensch, deren menschliche biologische Natur sich von der der anderen Art unterscheidet. Daher soll die Behandlung dieser Menschenart gelten und nicht allen Menschen pauschal. Dementsprechend unterscheidet der Islam die Frau mit Bestimmungen, die mit ihrem Frausein zusammenhängen, wie etwa die Regelungen zur Menstruation, zur Schwangerschaft und zur Geburt. Der Islam hat ihr außerdem das Recht der Sorge für die Kinder zugesprochen, und zwar unter Ausschluss des Mannes. Der Islam hat die Arbeit zum Erwerb von Geld für Frauen als erlaubt (mubah) festgelegt, während er sie für Männer zur Pflicht gemacht hat. Der Kampf ist den Frauen nicht zur Pflicht auferlegt, während er den Männern zur Pflicht ist.
As for the rights and obligations and the Shariah responsibilities related to the biological nature of woman by virtue of being a female, on the one hand, and that which is related to the nature of man, by virtue of being a male, these rights and obligations, these responsibilities, differ between men and women. This is because in these cases, it is not a treatment for humans as a generic absolute. Instead, it is a treatment to the types of humans within the genre of humans, whose human biological nature is distinct to that of the other type. Therefore, the treatment should be for this kind of human and not for all humans generically. Accordingly, Islam distinguishes women with rulings related to her femininity, such as rulings regarding menstruation, pregnancy and child birth. Islam also made for her the right of the custodianship of children to the exclusion of man. Islam made the work to earn money as permissible (mubah) for women, whilst making it obligatory for men. Fighting is not obliged upon women, whilst it is obligatory upon men.
Dies ist die Sichtweise des Islam auf den Mann und die Frau, also auf Mann und Frau. Sie gründet sich auf ihre menschliche Natur und nicht auf ihr jeweiliges Geschlecht oder ihre gesellschaftliche Verschiedenheit. Es ist die richtige Sichtweise, die den heutigen Konflikt zwischen Männern und Frauen auf der ganzen Welt beseitigt und sie zu Brüdern und Schwestern macht, die gemeinsam für die Stabilität und den Fortschritt der Gesellschaft arbeiten.
This is the view of Islam towards the male and the female i.e. man and woman. It is the view based upon their human nature and not upon their respective sex or social diversity. It is the correct view that removes the conflict present today around the world between men and women, making them as brothers and sisters, who work together for the stability and advancement of society.