Ich kann nur den Text übersetzen, den Sie mir senden. Bitte fügen Sie den englischen Inhalt von Seite 3 bis 10 der „Concepts of Hizb ut-Tahrir" ein, dann übersetze ich ihn ins Deutsche.
Concepts of Hizb ut-Tahrir: Page 3 – 10
Seit der Mitte des zwölften Jahrhunderts nach der Hidschra (im achtzehnten Jahrhundert n. Chr.) ist die islamische Welt rasch von ihrer rechten Stellung abgesunken und schrecklich in den Abgrund des Niedergangs gestürzt. Zahlreiche Versuche wurden unternommen, sie wiederzubeleben oder zumindest den Niedergang aufzuhalten, doch ohne Erfolg. Die islamische Welt verharrt weiterhin in einem Zustand der Trübsal, der Anarchie und des Verfalls, und sie leidet noch immer unter den Folgen einer solchen Rückständigkeit und Unordnung.
Since the middle of the twelfth century Hijri (eighteenth century C.E.) the Islamic world has been rapidly declining from its correct position and sinking horribly to the abyss of decline. Numerous attempts have been undertaken to revive it, or at least to halt the decline, but to no avail. The Islamic world remains in a state of gloom, anarchy and decline, and it still suffers the consequences of such backwardness and disorder.
Der Grund für ihren Niedergang geht auf einen einzigen Faktor zurück: die schwere Schwäche, welche die Fähigkeit der Köpfe zum Verstehen des Islams zerstörte. Die Ursache dieser Schwäche war die Loslösung der Leistungsfähigkeit der arabischen Sprache von der Leistungsfähigkeit des Islams, als die arabische Sprache sowohl beim Verstehen als auch beim Tragen des Islams vom Beginn des siebten Jahrhunderts nach der Hidschra an vernachlässigt wurde. Solange die Leistungsfähigkeit der arabischen Sprache nicht mit der Leistungsfähigkeit des Islams verbunden wird, indem die arabische Sprache als grundlegender und untrennbarer Bestandteil des Islams zur Sprache des Islams gemacht wird, wird der Niedergang die Muslime weiter nach unten ziehen. Denn es ist die sprachliche Leistungsfähigkeit, die die Leistungsfähigkeit des Islams getragen und sich folglich mit ihr vermischt hat, so dass die vollkommene Überlieferung des Islams nur durch sie vollzogen werden kann; und wird sie vernachlässigt, so kann kein Ijtihad (die Ableitung von Ahkam aus den Texten) im Shar'a (göttliches Gesetz) unternommen werden. Die Kenntnis der arabischen Sprache ist eine grundlegende Bedingung für den Ijtihad. Darüber hinaus ist der Ijtihad für die Umma notwendig, da Fortschritt innerhalb der Umma nur durch seine Nutzung geschehen kann.
The reason for its decline is due to one single factor, the severe weakness that destroyed the ability of the minds in understanding Islam. The cause for this weakness was the detachment of the capacity of the Arabic language from the capacity of Islam when the Arabic language was ignored both in understanding and carrying Islam from the beginning of the seventh century Hijri onwards. Accordingly, unless the capacity of the Arabic language is mixed with the capacity of Islam by making the Arabic language the language of Islam as a fundamental and inseparable part of it, the decline will continue to drag the Muslims down. This is because it is the linguistic capacity that carried the capacity of Islam and consequently intermingled with it, such that the perfect carrying of Islam cannot be undertaken except by it; and if it is neglected, Ijtihad (deriving of AHkam from texts) in Shar’a (divine law) cannot be undertaken. Knowledge of the Arabic language is a fundamental condition in Ijtihad. Furthermore Ijtihad is necessary for the Ummah since progress within the Ummah cannot occur except by utilising it.
Es gibt drei Gründe, weshalb die Versuche, die Muslime mit dem Islam wiederzubeleben, gescheitert sind. Der erste ist das Fehlen eines genauen Verständnisses der islamischen Fikrah (Idee) bei denjenigen, die die Last der Wiederbelebung auf sich genommen haben. Der zweite ist die fehlende Klarheit über die Tariqah (Methode) des Islam bei der Umsetzung seiner Fikrah. Der dritte ist das Versagen derer, die die Last der Wiederbelebung auf sich genommen haben, die islamische Fikrah eng und untrennbar mit der islamischen Tariqah zu verbinden.
There are three reasons why the attempts undertaken to revive the Muslims with Islam failed; The first is the lack of an accurate understanding of the Islamic fikrah (idea) by those who assumed the burden of revival. The second is the lack of clarity of the Tareeqah (method) of Islam in implementing its fikrah. The third is the failure of those who assumed the burden of revival to link the Islamic fikrah with the Islamic Tareeqah tightly and inseparably.
Im Hinblick auf das islamische Denken (Fikrah) wirkten viele Faktoren, die seine Einzelheiten für die Muslime verwässerten. Solche Faktoren entstanden zu Beginn des zweiten Jahrhunderts nach der Hidschra und hielten bis zum Aufkommen des Imperialismus an. Fremde Philosophien, etwa indische, persische und griechische, beeinflussten einige Muslime, die daraufhin versuchten, den Islam mit diesen Philosophien in Einklang zu bringen, obwohl beide völlig widersprüchlich sind. Diese versöhnlerischen Bemühungen führten zu fehlerhaften Deutungen und Erklärungen, die einige islamische Wahrheiten im Bewusstsein der Muslime verwirrten und verdrängten oder zumindest ihr Verständnis schwächten. Hinzu kam, dass einige Menschen, die dem Islam feindselig gesinnt waren, ihn heuchlerisch annahmen und begannen, dem Islam fremde und sogar widersprechende Vorstellungen einzuführen. Dies führte dazu, dass viele Muslime den Islam falsch verstanden. Außerdem vernachlässigte man im siebten Jahrhundert nach der Hidschra zunehmend die arabische Sprache bei der Vermittlung des Islams. All diese Faktoren kündigten den Niedergang der Muslime an. Vom Ende des elften Jahrhunderts nach der Hidschra (siebzehntes Jahrhundert n. Chr.) bis heute ist die islamische Welt kulturellen und missionarischen Invasionen ausgesetzt gewesen, denen die politische Invasion des Westens folgte, die das Übel noch verschlimmerte und in der islamischen Gesellschaft weitere Komplikationen schuf. All dies hatte einen wirksamen Einfluss auf das falsche Verständnis des islamischen Denkens bei den Muslimen, sodass die wahre Klarheit und Festigung in den Köpfen der Muslime verloren ging.
With regard to the Islamic fikrah, many factors affected it which diluted many of its details for the Muslims. Such factors arose at the start of the second century Hijri and continued until the arrival of imperialism. Foreign philosophies, such as Indian, Persian and Greek had an impact on some Muslims, leading them to make attempts to reconcile Islam with these philosophies, despite the complete contradiction between the two. These conciliatory attempts led to erroneous interpretations and explanations that confused and eliminated some Islamic facts from the mind of the Muslims or at least weakened their understanding. Furthermore, some individuals who harboured ill feeling towards Islam embraced it hypocritically and began introducing concepts alien to Islam and even contradicting it. This led to an erroneous understanding of Islam by many Muslims. Additionally in the seventh century Hijri, the negligence of the Arabic language arose in the conveying of Islam. All of these factors announced the decline of Muslims. From the end of the eleventh century hijri (seventeenth century C.E.) up to the present day, the Islamic world has been subjected to cultural and missionary invasions, followed by the political invasion of the West, which added insult to injury and created further complications in the Islamic society. All this had an effective influence on the Muslims incorrect understanding of the Islamic fikrah, thus true crystallisation in the minds of the Muslims was lost.
Bezüglich der islamischen Tariqah verloren die Muslime nach und nach die Klarheit ihres Verständnisses. Die Muslime verstanden früher, dass ihre Existenz im Leben um des Islam willen besteht, dass die Pflicht der Muslime im Leben darin liegt, die Da'wah des Islam zu tragen, dass die Pflicht des islamischen Staates darin besteht, den Islam umzusetzen und seine Regeln im Inneren zu vollziehen sowie die Da'wah dafür nach außen zu tragen, und dass der Weg dazu der Dschihad ist, den der Staat ausführt. Wir sagen: Nachdem die Muslime dies klar verstanden hatten, begannen sie, die Hauptpflicht der Muslime zunächst im Erwerb des Lebensunterhalts zu sehen, und erst in zweiter Linie in der Verkündigung und Anleitung, wann immer die Umstände es erlaubten. Der Staat begann, weder einen Fehler noch eine Sünde darin zu sehen, bei der Umsetzung islamischer Regeln nachlässig zu sein, und empfand keine Scham darin, den Dschihad fi sabilillah (auf dem Weg Allahs) zur Verbreitung des Islam aufzugeben. Die Muslime sahen nach dem Verlust ihres Staates – trotz dessen Schwäche und Mängel – die Rückkehr des Islam im Bau von Masadschid, in der Veröffentlichung von Büchern und in der Erziehung der Sitten (Akhlaq), während sie zur Herrschaft des Kufr über sie und zu ihrer Kolonisierung schwiegen.
Regarding the Islamic Tareeqah, Muslims gradually lost the clarity of its understanding. The Muslims used to understand their existence in life was for the sake of Islam, that the Muslims duty in life was to carry the da’wah of Islam, that the duty of the Islamic State is to implement Islam and execute its rules internally and carrying the da’wah for it externally, and that the method for this is Jihad, performed by the State. We say that then after the Muslims clearly understood this, they began viewing the main duty of Muslims as the acquisition of life firstly, and secondly preaching and giving guidance whenever the conditions permitted. The State began to see no fault or sin in its complacency in executing Islamic rules, and did not see any shame in abandoning Jihad fee sabeel lillah (in the way of Allah) to spread Islam. The Muslims after they lost their State - despite its weakness and shortcomings - saw the return of Islam in the building of masaajids, the publishing of books and the educating of morals (Aqhlaaq) whilst they kept silent over the domination of kufr on them and about its colonisation upon them.
Hinsichtlich der Verbindung zwischen der islamischen Fikrah und der Tariqah begannen die Muslime, die Ahkam Shar'iyyah zu studieren, die sich auf die Behandlung der Probleme beziehen, d. h. auf die Fikrah, und sie achteten nicht auf die Regeln, die die Art und Weise der Behandlung aufzeigen, d. h. die Tariqah darstellen. So studierten sie die Regeln losgelöst von ihrer Methode der Ausführung. Sie konzentrierten sich außerdem auf das Studium der Regeln zu Gebet und Fasten, Ehe und Scheidung, und vernachlässigten das Studium der Regeln zu Dschihad, al-Ghanaim (Beute), Khilafah, Rechtsprechung, Landsteuer (al-Kharaj) und so weiter. Auf diese Weise trennten sie die Fikrah von der Tariqah, was dazu führte, dass die Umsetzung der Fikrah ohne ihre Tariqah undenkbar wurde.
With regards to the linkage between the Islamic fikrah and Tareeqah, Muslims started to study the AHkam Shara’iah related to treatment of the problems, i.e. related to the fikrah, and did not pay attention to the rules that demonstrate the manner of the treatment, i.e. demonstrate the Tareeqah. Thus, they studied the rules detached from their method of execution. They also concentrated on studying the rules of prayer and fasting, marriage and divorce, and they neglected the study of the rules of jihad, al-Ghanaim (spoils), Khilafah, the judiciary, land taxation (al Kharaj) and so on. Thus they detached the fikrah from the Tareeqah, which resulted in the implementation of the fikrah becoming inconceivable without its Tareeqah.
Am Ende des 13. Jahrhunderts der Hidschra (19. Jahrhundert n. Chr.) wurde das Missverständnis der islamischen Scharia und ihrer Anwendung in der Gesellschaft offensichtlich. Der Islam wurde auf Weisen ausgelegt, die seinen Texten widersprachen, um sich der damaligen Gesellschaft anzupassen, obwohl gefordert war, die Gesellschaft so zu verändern, dass sie sich dem Islam anpasst, und nicht umgekehrt. Denn das Problem war die Verderbtheit der Gesellschaft, die durch eine Ideologie (mabda') reformiert werden musste. Daher musste die Ideologie so angewandt werden, wie sie ist, und die Gesellschaft musste auf der Grundlage dieser Ideologie vollständig und grundlegend verändert werden. Somit war es für diejenigen, die die Gesellschaft zu reformieren versuchten, notwendig, die islamischen Regeln so anzuwenden, wie sie sind, unabhängig von Gesellschaft, Epoche, Zeit oder Ort. Sie taten dies jedoch nicht; vielmehr legten sie die islamischen Regeln falsch aus, um sie dem heutigen Leben anzupassen. Die Auswüchse dieses Irrtums zeigten sich in der Ableitung allgemeiner und detaillierter Prinzipien. Sie leiteten allgemeine Prinzipien und Einzelregeln ab, die mit dieser Sichtweise übereinstimmten. So stellten sie zahlreiche fehlerhafte allgemeine Prinzipien auf, wie etwa: „Es ist nicht verboten, die Regeln entsprechend dem Wandel der Zeit zu ändern“, oder ähnlich: „Die Gewohnheit ist der Schiedsrichter“ usw. Sie erließen Fatwas ohne jede Stütze oder Beweis aus der Scharia, und einige von ihnen widersprachen sogar dem eindeutigen Text des Qur'an. Zum Beispiel erlaubten sie ein wenig Wucher (riba) unter dem Vorwand, dass er nicht vervielfacht sei, und unter der Entschuldigung der Notwendigkeit für die Gelder der Minderjährigen (qassir). Der Richter, der als scharia-gemäßer Richter bezeichnet wurde, urteilte über die Einlagen der Waisen unter Anwendung von Wucher (riba). Auch der Richter, den sie den regulären Richter nannten, entschied mit Wucher (riba). Sie erließen eine Fatwa zur Aussetzung der Hudud (Strafgesetz) und erlaubten, die Hudud aus einer anderen Quelle als dem Islam zu entnehmen. So stellten sie Regeln auf, die der Scharia widersprechen, unter dem Vorwand, dass diese besser zur Zeit passten, und dass der Islam jedem Zeitalter, jeder Epoche und jedem Ort angepasst sein müsse. Dies führte zur Trennung des Islam vom Leben. Dieses fehlerhafte Verständnis und die falschen Regeln wurden von den Feinden des Islam benutzt, um ihre Gesetze und Grundsätze einzuführen. Die Muslime sahen darin keinen Widerspruch zum Islam, aufgrund dessen, was sich in ihren Köpfen aufgrund des fehlerhaften Verständnisses festgesetzt hatte, dass der Islam zu jeder Zeit und an jedem Ort passe. Die Fehlinterpretation des Islam, um jeder Schule, jeder Ideologie, jedem Ereignis und jedem Grundsatz zu entsprechen – selbst dann, wenn die Auslegung der Ideologie des Islam und seinem Standpunkt widersprach –, wurde weit verbreitet. Dies trug zur Trennung des Islam vom Leben bei, und folglich war das Scheitern jeder reformerischen Bewegung, die nach diesem fehlerhaften und mangelhaften Verständnis arbeitete, unvermeidlich.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts n. Chr. kam ein weiteres Problem hinzu, das die Hindernisse zwischen dem Islam und dem Leben vergrößerte. Dies verstärkte die bereits bestehenden Probleme, mit denen die islamischen Bewegungen konfrontiert waren. Die Muslime, und insbesondere die Gelehrten (Ulema) und die Gebildeten, zeichneten sich durch drei Dinge aus:
In the beginning of the 20th century C.E, a further problem was added that increased the obstacles that stand between Islam and life. This amplified the already existent problems that faced the Islamic movements. The Muslims, and in particular the scholars (ulema) and the educated people were characterised by three things:
Erstens haben sie den Islam auf eine Weise studiert, die sich von der Methode unterscheidet, die nötig ist, um ihn zu verstehen. Die islamische Methode des Studiums besteht darin, die Regeln der Scharia als praktische Fragen zu studieren, die vom Staat in Angelegenheiten, die ihn betreffen, und von den Einzelnen in ihren persönlichen Angelegenheiten angewendet werden. Die Gelehrten haben die Rechtswissenschaft (Fiqh) definiert als:
Firstly, they studied Islam in a way different from the method of study required to understand it. Islam’s method of study is to study the Shari’ah rules as practical questions for application by the State in what concerns it, and by the individuals in their affairs as an individual. Scholars have defined jurisprudence (fiqh) as being,
„die Kenntnis der praktischen Scharia-Angelegenheiten, die aus ihren ausführlichen Belegen (al-adillah at-tafsiliyyah) abgeleitet werden"
“the knowledge of the practical Shar’ai matters that are derived from their elaborated evidences (aladillah al-tafsiliyyah)”.
Eine solche Beschäftigung würde dem Lernenden Wissen und der Gesellschaft, sowohl durch den Staat als auch durch den Einzelnen, Handeln hervorbringen. Doch die Gelehrten (ulema) und Gebildeten, ja selbst die meisten Muslime, studierten den Islam zum Zweck bloßen theoretischen Wissens, als wäre er eine phantasievolle Philosophie. Dadurch wurden die juristischen Regeln (Ahkam) hypothetisch und praxisfern, und die Shar'a wurde als eine Sammlung spiritueller und moralischer Angelegenheiten studiert und nicht als Regeln zur Behandlung der Probleme des Lebens. Soweit es das Studium betrifft, verhielt es sich so. Was die Da'wah zum Islam betrifft, so setzte sich die Art des Predigens und der Anleitung, wie sie von den Missionaren praktiziert wurde, anstelle der vom Islam geforderten Methode des Studiums durch. So wurden diejenigen, die den Islam studierten, entweder zu leblosen Gelehrten oder zu anleitenden Predigern, die regelmäßig langweilige Predigten (khutba) halten, ohne irgendeine Wirkung in der Gesellschaft hervorzurufen. Sie verstanden nicht die Bedeutung der Bildung mit dem Islam, also der Vermittlung der Angelegenheiten ihrer Religion an die Muslime auf eine Weise, die eine Veränderung ihrer Gefühle bewirkt und sie an die Strafe und den Zorn Allahs erinnert, sodass ein Muslim zu einer dynamischen Persönlichkeit wird, wenn seine Gefühle infolge des Lernens der Verse Allahs und der Methode ihrer Vermittlung mit seinem Verstand verbunden sind. Tatsächlich begriffen sie nichts davon und ersetzten diese tiefgreifende, wirksame Lehrmethode durch die Methode des „Predigens und Anleitens“ (wa'adh wa irshad), die sich auf die oberflächlichen Predigten (khutba) beschränkt. Dadurch gewannen die Menschen den Eindruck, es bestehe ein Widerspruch zwischen der Art, wie die Probleme der Gesellschaft angegangen werden, und dem Islam, was eine Versöhnung erforderlich machte. Folglich wurde es unter den Menschen üblich, den Islam so auszulegen, dass er sich dem gegenwärtigen Leben anpasst.
Such a study would produce knowledge for the student and action for the society by both the state and the individual. However, the ulema and educated people, even most Muslims, studied Islam for the purpose of mere theoretical knowledge as though it were a fanciful philosophy. Through this the juristic rules (AHkam) became hypothetical and impractical, and Shar’a came to be studied as a set of spiritual and moral matters, and not as rules to treat the problems of life. This is as far as the study is concerned. As to the Da’wah for Islam, the way of preaching and guidance as practised by the missionaries prevailed instead of the method of study required by Islam. Thus the people who studied Islam became either inanimate ulema, or guiding preachers who regularly preach the boring sermons (khutba) without producing any effect in society. They did not understand the meaning of culturing with Islam, teaching Muslims the matters of their Deen in a way that produces a change in their emotions, and reminds them of the punishment and wrath of Allah, so that a Muslim becomes a dynamic personality when his emotions are linked to his mind as a result of learning the verses of Allah and the method of its teaching. Indeed, they understood none of this, and they replaced this deep effective method of teaching by the method of “preaching and guidance” (wa’adh wa irshad), which is confined to the shallow sermons (khutba). Due to this, people perceived that there was a contradiction between the way the problems of society were addressed and Islam, and this required reconciliation. Consequently it became common among people to interpret Islam in a way to make it adapt to the contemporary life.
Außerdem haben sie die Verse Allahs (SWT) missverstanden, zum Beispiel,
In addition to this, they misunderstood the verses of Allah (swt), for example,
„Und es ist nicht so, dass die Gläubigen alle ausziehen sollten. Warum zieht nicht von jeder Schar von ihnen eine Gruppe aus, damit sie (die Zurückbleibenden) sich im Verständnis der Religion unterweisen lassen und ihr Volk warnen, wenn sie zu ihnen zurückkehren, auf dass sie sich in Acht nehmen mögen?“ [TMQ At-Tawba:122]
“And the believers should not all go out to fight. Of every troop of them, a party only should go forth, that they (who are left behind) may gain sound knowledge in the Deen and that they warn their folk when they return to them, so that they may beware.” [TMQ At-Tawba:122]
Sie deuteten diesen Vers dahingehend, dass einige Menschen aus jeder Gruppe aufbrechen sollten, um Wissen zu erwerben, und zu ihrem Volk zurückkehren sollten, um es ihnen zu lehren. Dadurch machten sie das Erlernen der Religion zu einer fard kifāya (einer kollektiven Pflicht) und widersprachen so dem Hukm Shar'ai und der Bedeutung des Verses.
They interpreted this Ayah to mean that some people of each group should set off to acquire knowledge and to return to their people to teach them. Through this, they made learning of the Deen fard kifayah (a collective duty), thus conflicting with the Hukm Shar’ai and the meaning of the Ayah.
Was die Hukm Shar'ai betrifft: Es ist eine Pflicht für jeden zurechnungsfähigen erwachsenen Muslim, Wissen aus dem Islam zu erwerben, das die Angelegenheiten seines täglichen Lebens betrifft. Denn er ist verpflichtet, alle seine Handlungen nach den Geboten und Verboten Allahs (swt) auszurichten. Dem kann er nur nachkommen, indem er das Wissen um die Ahkam Shar'iyyah erwirbt, die auf seine Handlungen Bezug haben. Daher ist es für jeden Einzelnen eine persönliche Pflicht (fard 'ayn) und keine kollektive Pflicht (fard kifayah), umfassendes Wissen über die Regeln im Din zu erwerben, die der Muslim in den Angelegenheiten des Lebens befolgen muss. Der Ijtihad hingegen, also das Ableiten der Ahkam, ist eine kollektive Pflicht (fard kifayah). Was den vermeintlichen Widerspruch zur Bedeutung dieses Verses betrifft: Der Vers handelt vom Dschihad, das heißt, die Muslime sollen nicht alle zum Dschihad ausziehen. Wenn eine Gruppe zum Dschihad aufbricht, soll eine andere Gruppe zurückbleiben, um die Ahkam aus dem Mund des Gesandten Allahs ﷺ zu lernen. Nach der Rückkehr der Mudschahidin würden jene, die zurückgeblieben sind, ihnen beibringen, was sie an den Regeln Allahs versäumt hatten, und zwar auf eine Weise, die Wirkung bei ihnen zeigt. Darauf weist auch das Beispiel der Gefährten (ra) hin, die so darauf bedacht waren, die Ahkam des Din zu lernen und in der Gesellschaft des Gesandten Allahs ﷺ zu sein. Einige von ihnen zogen auf einen Feldzug zum Dschihad, andere blieben zurück, um die Ahkam des Din zu lernen. Wenn die Mudschahidin zurückkehrten, lehrten jene, die geblieben waren, sie die Ahkam, die sie versäumt hatten.
As for the Hukm Shar’ai - it is an obligation that every sane adult Muslim acquires knowledge from Islam covering the matters of their daily life. This is because they are commanded to perform all his actions based upon the commands and the prohibitions of Allah (swt). There is no way to fulfil this except through the knowledge of AHkam Sharai’ah related to their actions. Therefore, acquiring comprehensive knowledge in the Deen about the rules necessary for the Muslim to follow in life’s affairs is an obligation upon every individual (fard ayn) not a fard kifayah. As for Ijtihad, that is to derive AHkam, it is a fard kifayah. With regards with their contradiction to the meaning of this Ayah - the verse is about jihad, which means that Muslims should not all go out to jihad. When a group sets out for jihad another group should remain to learn the AHkam at the hands of the Messenger (saw), so once the mujahideen returned back, those who stayed behind would teach them what they had missed of the rules of Allah in a way that would produce an effect on them. This is also indicated by the example of the Sahabah (ra), who were so careful to learn the AHkam of the Deen, and to be in the company of the Messenger (saw). Some of them would set out on an expedition for jihad, and some would stay behind to learn the AHkam of the Deen. When the mujahideen returned, those who remained would teach them the AHkam they had missed.
Zweitens griff der böswillige, islamfeindliche Westen die Religion des Islam und die Muslime an, verunglimpfte sie und erfand Lügen gegen sie; zum einen, indem er einige ihrer Ahkam verurteilte, obwohl diese Regeln die richtigen Lösungen für die Probleme des Lebens sind. So war die Haltung der Muslime, besonders der gebildeten unter ihnen, angesichts dieses Angriffs von Schwäche geprägt. In der Folge ließen sie zu, dass der Islam angeklagt wurde, und sie wurden defensiv, eine Entwicklung, die dazu führte, dass sie die Regeln des Islam falsch auslegten. So deuteten sie beispielsweise den Dschihad als einen Verteidigungs- statt eines Angriffskrieges. Damit widersprachen sie der Wirklichkeit des Dschihad, denn der Dschihad ist ein Krieg gegen jeden, der sich dem islamischen Da'wah in den Weg stellt, ob er ein Angreifer ist oder nicht. Mit anderen Worten: Er ist die Beseitigung jedes Hindernisses, das sich dem Da'wah, also dem Ruf zum Islam, entgegenstellt, und der Kampf um seinetwillen, um Allahs willen. Als die Muslime den Dschihad gegen Persien, das Byzantinische Reich, Ägypten, Nordafrika, Spanien und andere Orte führten, taten sie dies, weil der Da'wah sie verpflichtete, den Dschihad zu führen, um den Islam in diesen Ländern zu verbreiten. Diese fehlerhafte Auslegung des Dschihad entstand also aus der Schwäche, nicht zuzulassen, dass der Islam angeklagt wird, und aus einer Verteidigung, die den Ankläger zufriedenstellen sollte. Ähnlich verhält es sich mit der Frage der Vielehe, der Frage des Abhackens der Hand des Diebes und anderen Fragen, auf die Muslime auf die Vorwürfe der Ungläubigen zu antworten versuchten. Sie bemühten sich, den Islam in einer Weise auszulegen, die den islamischen Vorstellungen widersprach. Dadurch entfernten sich die Muslime vom richtigen Verständnis des Islam, was ihn in der Folge aus dem Handeln verdrängte.
Secondly, the malicious West hateful of Islam and the Muslims attacked the Deen of Islam, defamed it, fabricated lies against it on the one hand and denounced some of its AHkam on the other, despite the fact that these rules are the correct solutions for the problems of life. So the position of Muslims, particularly the educated ones, was characterised by weakness in the face of this attack. Subsequently they allowed Islam to stand accused and became defensive, a matter which caused them to misinterpret the rules of Islam. For example they interpreted jihad as a defensive rather than offensive war. They contradicted the reality of jihad, for jihad is a war against anyone who stands in the face of the Islamic Da’wah whether he is an aggressor or not. In other words it is the removal of any obstacle standing in the face of the Da’wah, i.e. the call to Islam, and the fight for its sake; for the sake of Allah. When Muslims conducted Jihad against Persia, the Byzantine Empire, Egypt, North Africa, Spain and other places, they did so because the Da’wah required them to undertake Jihad to propagate Islam in these countries. So this erroneous interpretation of Jihad resulted from the weakness in not allowing Islam to be accused, and from defending it in a way that would satisfy the accuser. Similar to this is the question of polygamy, the question of cutting the thief ’s hand and other questions, which Muslims tried to respond to the disbeliever’s accusations. They tried to interpret Islam in meanings that would contradict the Islamic thoughts. Accordingly this distanced Muslims from understanding Islam which subsequently removed it from action.