Die Annahme des Dins Allahs (SWT) war jedoch nicht in vollkommener und umfassender Weise verbreitet, selbst nicht unter den Arabern selbst. Die besiegten Religionen und Zivilisationen blieben bestehen. Sie waren zu Beginn schwach, da das Umfeld, das ihr Wachstum ermöglicht hatte, verschwunden war. So scheiterte die Bewegung der Häretiker (Zanadiqa), und sie wurde unterdrückt. Doch die Vernachlässigung der arabischen Sprache führte danach zur Schließung der Tore des Idschtihad und zur Verwirrung im Verständnis der Regeln, wodurch der Staat geschwächt wurde, bis er zu kleinen Kleinstaaten zerfiel. Einige Gedanken der alten Zivilisationen drangen in die Muslime ein, etwa die Vorstellung von Askese und der Bestrafung des Körpers aus der hinduistischen Philosophie, bei manchen der Stammesgeist, bei anderen die Vorstellungen von verborgenen geheimen Bedeutungen (Batiniyya), und die Neigung, sich vom Zentrum des Kalifats zu trennen. Dies schwächte den Staat und brachte die Eroberungen zum Stillstand. Vielmehr begehrten die Kreuzfahrer und Tataren ihn, bis die Osmanen kamen, die die meisten Regionen des Staates unter ihrer Herrschaft vereinten und die Eroberungen wieder aufnahmen. Allerdings dominierte bei ihnen der militärische Charakter, ohne dass sie die Ideologie in der richtigen Weise trugen. Daher gingen die Völker der eroberten Länder nicht in dem Schmelztiegel des Islams auf, wie es bei den ersten Eroberungen geschehen war. Man kann den Unterschied wahrnehmen zwischen den Usbeken, Tadschiken, Paschtunen, Türken, Berbern, Indern, (Ad-Deelam), Turkmenen und Kurden einerseits, deren Liebe zum Islam und Festhalten daran groß ist, und den Völkern, die in der Zeit der Osmanen unterworfen wurden, wie den Serben, Griechen, Ungarn, Kroaten, Rumänen und anderen. Diese verschworen sich schnell mit dem Westen gegen den Islam und ihren Staat und ließen nie davon ab, wann immer sich eine Gelegenheit zur Rache bot. Dann begannen die kulturellen und missionarischen Angriffe gegen den Islam, bis die westliche Zivilisation die Zerstörung des islamischen Staates erreichte, ihn zersplitterte und die Gemeinschaft (Dschamaa) der Muslime spaltete. Auch hielt der westliche Kapitalismus nicht bei dieser Grenze inne; vielmehr bemühte er sich, seine Konzepte von Nationalismus, Patriotismus, Demokratie, Freiheit, menschengemachten Regelwerken und imaginären Grenzen unter den Muslimen zu verbreiten. Über diese kleinen Staaten setzte er korrupte Herrscher ein, die mit ihm verbündet waren, die seinen Einfluss und seine Konzepte festigen, seine Interessen schützen, die Spaltung bewahren, vom Weg Allahs abweichen und sich jedem aufrichtigen Menschen widersetzen, der sich aus ihrer Schlinge zu befreien versucht. Unterstützt wurden sie dabei von Agenten-Intellektuellen, die mit Leidenschaft zu westlichen Denkweisen einladen, sie verteidigen und gegen die islamische Zivilisation ankämpfen, indem sie mit blinder Aufrichtigkeit auf der Seite des Feindes der Umma stehen. Die kreuzfahrerischen Feinde und ihre Agenten unter den einflussreichen Persönlichkeiten in den muslimischen Ländern brachten die Medien und das Bildungswesen unter ihre Kontrolle, sodass sie selbst irregeleitet wurden und andere irreführten.
Dieser intellektuelle Angriff hörte nicht auf, und so ist der Ruf nach den Konzepten der westlichen Zivilisation in vollem Gange, nach dem, was sie Freiheiten, Demokratie, Pluralismus, Zivilgesellschaft, Rechtsstaat, Menschenrechte, Frauenrechte, die patriotische Bindung, den religiösen Dialog usw. nennen. Somit gilt dies zu Recht als ein gewaltsamer intellektueller Kampf zwischen den beiden Zivilisationen, der islamischen und der kapitalistischen. Dieser Zusammenstoß ist so offensichtlich, dass er keines Beweises bedarf, denn wir erleben ihn täglich, so sehr auch manche Intellektuelle und einflussreiche Kapitalisten versuchen, ihn durch Verzerrung und Täuschung zu verbergen. So finden wir zum Beispiel den ehemaligen amerikanischen Präsidenten Nixon, der in „Die günstige Gelegenheit (al-fursa as-saniha)“ sagt: „Unsere Isolation widerspricht unseren Werten und religiösen Überzeugungen, die dazu aufrufen, die Tugend in der ganzen Welt zu verbreiten.“ Ebenso sagt er in seinem Buch „Sieg ohne Krieg“: „Die revolutionäre islamische Ideologie ist eine Reaktion auf die Modernisierung.“ Der Kommunismus verspricht, den Zeiger der Geschichte vorwärts zu drehen, und der islamische Fundamentalismus dreht ihn zurück…Kommunistische und islamische Revolutionäre sind ideologische Feinde, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: das Verlangen, mit allen notwendigen Mitteln an die Macht zu gelangen, mit dem Ziel, eine auf ihren Idealen beruhende herrschende Diktatur zu errichten, die unerträglich ist.“
Wir finden Berlusconi, den derzeitigen italienischen Ministerpräsidenten, mit den Worten: „Wir müssen uns der Überlegenheit unserer Zivilisation bewusst sein. Der Osten wird sich weiterhin an der Zivilisation des Westens orientieren, und diese Orientierung wird zunehmen. Dies geschah einst in der kommunistischen Welt und geschieht auch in Teilen der islamischen Welt.“
Teri Larson, die Koordinatorin des Oslo-Prozesses, begrüßte die Neigung der Muslime Palästinas zur Normalisierung mit dem Westen. Ein Mitglied der jüdischen Delegation in Oslo und Wye River, Ori Speer, erwähnte in seinem Buch „Der Kurs (Al-Maseera)“: „Die Kopftücher begannen von den Köpfen der Frauen zu verschwinden, und die Kleider wurden am unteren Saum gekürzt, eine Entwicklung, die Larson begrüßte, da sie sie als Hinwendung zur Normalisierung mit dem Westen betrachtete.“ Tatsächlich hätten die Frauen sich dies während der ersten Intifada vor Oslo nicht getraut.
Wir finden außerdem Phyllis Oakley, ehemalige Unterstaatssekretärin, mit den Worten: „Wir stimmen denen zu, die sagen, dass der Zusammenstoß der Zivilisationen nicht zu vermeiden ist.“ Madeleine Albright, ehemalige US-Außenministerin, sagte: „Wir wurden wegen unserer Identität angegriffen. Wir halten an der Globalisierung fest und verteidigen Demokratie, Freiheit und offene Gesellschaft. Das ist das Wesen Amerikas, von dem wir nicht abrücken können“ (Al-Quds-Magazin, zitiert nach der übersetzten Wiedergabe der Worte von Nathan Charles, Washington).
Paul Kennedy, Professor für Geschichte an der amerikanischen Yale-Universität, sagt: „Es fällt schwer, nicht zu folgern, dass die Gefahr terroristischer Anschläge nicht aufhören wird. Auch haben wir bei der Verhinderung des Auftretens dieser Anschläge keine großen Erfolge erzielt.“ Der Dschinn ist aus dem Flaschenhals entkommen, und er trägt den Geist der Rache in sich; und die Autobombe ist nun zur Flugzeugbombe geworden" (Zeitschrift Al-Quds, übersetzte Wörter vom 22.9.2001). Der damalige jüdische Präsident Herzog sagte 1992 vor dem polnischen Parlament: "Die Epidemie des islamischen Fundamentalismus breitet sich schnell aus. Sie stellt auch nicht nur eine Gefahr für das jüdische Volk dar, sondern für die gesamte Menschheit" (Zeitschrift Al-'Arabi, Nummer 514). Shimon Peres sagte: "Der Fundamentalismus ist nach dem Zusammenbruch des Kommunismus zur größten Gefahr der Epoche geworden" (Zeitschrift Al-'Arabi, Nummer 514). Cyrus Vance, ehemaliger amerikanischer Außenminister, sagte: "Wir müssen im Umgang mit diesen Fanatikern, deren Handlungen unmöglich vorherzusagen sind, vorsichtig und entschlossen sein" (Zeitschrift Al-'Arabi, Nummer 514). Die französische Kulturenzyklopädie bezeichnet Muhammad ﷺ als: "Antichrist, Entführer von Frauen und größten Feind des menschlichen Verstandes."
However, the embracing of the deen of Allah (SWTH) was not general in a complete perfected way, even among the Arabs themselves. The defeated religions and civilisations remained present. They were weak at the beginning due to the disappearance of the environment that allowed their growth. Thus the movement of heretics (zanadiqa) failed and was suppressed. However, the negligence of the Arabic language afterwards led to the closure of the gates of ijtihad and confusion in understanding the rules, which weakened the State until it became petty states. Some thoughts of the ancient civilisations intruded to Muslims like the idea of asceticism and punishing the body from Hindu philosophy, tribalism among some, the ideas of hidden secret meanings (batiniyya) in others, and the inclination to separate from the centre of the Khilafah, weakened the State and stopped the conquests. Rather the Crusaders and Tatars coveted it until the Ottomans came and unified most of the regions of the State under their authority and resumed the conquests. However, the military character dominated it without carrying the ideology in the correct manner, so the peoples of the conquered lands were not melted into the crucible of Islam as occurred in the first conquests. It is possible to perceive the difference between the Uzbek, Tajik, Pushtun, Turkish, Berber, Indian, (Ad-Deelam), Turkmen and Kurdish peoples, their love for Islam and adherence to it, and the peoples conquered in the period of the Ottomans like the Serbs, Greeks, Hungarians, Croats, Romanians and others. These quickly conspired with the West against Islam and their State, and they never abstained whenever offered an opportunity for vengeance. Then the cultural and missionary invasions against Islam started until the Western civilisation achieved the destruction of the Islamic State, fragmented it, and divided the community (jama’ah) of Muslims. Nor did Western Capitalism stop at that limit; rather it worked to spread its concepts of nationalism, patriotism, democracy, freedom, man-made canons, and imaginary borders among Muslims. It appointed over these petty states corrupt rulers allied to them who consolidate its influence and concepts, protect its interests, preserve the division, deviate from the way of Allah and oppose every sincere person who attempts to free himself from their noose. They were assisted upon that by agent intellectuals who invite to Western thoughts with passion, defend them, and struggle against the Islamic civilisation, standing with blind sincerity to the side of the Ummah's enemy. The Crusader enemies and their agents among the influential people in the Muslim countries, put under their control the media means and education, thus they became misguided and misguiding. This intellectual assault did not stop so the call to the concepts of Western civilisation of what they call freedoms, democracy, pluralism, civil society, the state of institutions, human rights, women's rights, the patriotic bond, religious dialogue etc, is in full swing. Thus it is truly considered a violent intellectual struggle between the two civilisations; Islamic and Capitalist. This clash is so clear such that it requires no evidence, for we are living it daily, no matter how much some intellectuals and the influential Capitalists attempt to hide it, through distortion and deception. For example, we find the former American president Nixon say in 'The Favourable Opportunity (al-fursa as-saniha)': "Our isolation contradicts our values and religious beliefs, which call to spread virtue throughout the world." He also says in his book 'Victory without War': "The revolutionary Islamic ideology is a reaction against modernisation. Communism promises to rotate the hour of history forwards and Islamic fundamentalism returns it backwards…Communist and Islamic revolutionaries are ideological enemies adopting a common aim: Desire to achieve power by any necessary means with the aim of imposing a dominant dictatorship based upon their ideals which are unbearable." We find Berlusconi, the current Italian prime minister, say: "We must be aware of the superiority of our civilisation. The East will remain oriented towards the civilisation of the West and this orientation will increase. This occurred once in the communist world and, also occurred in parts of the Islamic world." Teri Larson, the coordinator of the Oslo process, welcomed the inclination of Muslims of Palestine towards normalization with the West. One member of the Jewish delegation in Oslo and Wye River, Ori Speer, mentioned in his book 'The Course (Al-Maseera)': "The scarves started to disappear from the heads of women, and the dresses started to be shortened from the lower part, a matter that Larson welcomed, considering it inclined towards normalization with the West." In fact women would not dare to do that during the first Intifada before Oslo. We find also Phyllis Oakley, former Under-Secretary of State say: "We agree with those who say that the clash of civilisations cannot be avoided." Madeleine Albright, former US foreign secretary, said: "We were attacked because of our identity. We adhere to globalisation and defend democracy, freedom and open society. This is the essence of America from which we cannot retreat" (Al-Quds magazine quoting from the translated words of Nathan Charles- Washington). Paul Kennedy, History professor at the American Yale University says: "It is difficult to avoid deducing that the danger of terrorist attacks will not cease. We have not as well realized great success in preventing the occurrence of these attacks. The genie got out of the bottle's neck and it carries the spirit of vengeance; and the car bomb has now become the airplane bomb" (Al-Quds magazine in translated words of 22.9/2001). The former Jewish president, Hertzog, said before the Polish parliament in 1992: "The epidemic of Islamic fundamentalism spreads quickly. Nor does it pose a danger to the Jewish people only; rather upon all of humanity" (Al-'Arabi magazine number 514). Shimon Peres said: "Fundamentalism has become the greatest danger of the age after the collapse of communism" (Al-'Arabi magazine number 514). Cyrus Vance, former American foreign secretary, said: "We must be careful and resolved in dealing with these fanatics whose actions are impossible to predict" (Al-'Arabi magazine number 514). The French cultural encyclopaedia states that Muhammad is: "Anti-Christ, kidnapper of women, and the greatest enemy to the human intellect.".